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Prince and the Revolution Parade


Wer sich ein Bild davon machen will, wie viele Ideen, wie viele Musiker, wie viele Songs Prince im Jahr 1986 ver- und gesammelt hatte, der muss nur einen Blick auf seine „Parade“-Tour werfen. Die Bühne war voll, alle standen sich gegenseitig auf den Füßen.

Seine eigentliche Band, The Revolution, das waren die alten Rocker. Sie mussten jetzt hinten stehen. An ihrer Seite: Prince‘ Exfreundin Susannah Melvoin, die nun auch ein Instrument spielen durfte. Saxofonist Alan Leeds und Trompeter Atlanta Bliss, das waren die Neuen, zwei Leute aus der Abteilung R&B und aus Prince‘ Projekten „The Family“ und „The Flesh“. Die rückten nach vorn. Und selbst dann noch war der Blick auf Prince verdeckt. Die so genannten „Bodyguards“, Jerome Benton, Wally Safford and Greg Brooks, drei runde Tänzer, machten den Co-Gesang. Ganz vorne, unerreichbar, der Chef.

Photo of PRINCE

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Das ist Fusion, sagte Prince, das ist scheiße, sagten die dienstälteren seiner Leute. Es brodelte innerhalb dieser neuen Formation, einige packten bereits die Koffer, und Prince war verwundert: Er wollte sich doch nur ausleben.

Aus dem Jahr 1986 ist für den Markt lediglich – für die Karrieren anderer Musiker wäre das schon mehr als genug – das „Parade“-Album entstanden. Zwölf Songs, und nach neun Minuten waren schon vier der Songs vorbei, wie Sand in den Händen zerronnen. Und das bei nur 40 Minuten Spieldauer der Platte.

In einer Welt vor dem Internet gab es die Gerüchte um weitere Alben, es kamen die Bootlegs, aber vieles davon ist bis heute unveröffentlicht. „Roadhouse Garden“, „The Dream Factory“, „Camille“, „Crystal Ball“ – mit verschiedenen Konfigurationen hatte Prince jongliert und sie alle verworfen, manches rettete sich auf spätere B-Seiten oder auf „Sign ‚O‘ The Times“ im folgenden Jahr.

Mit Erfolgsdruck hatte diese Art von Qualitätskontrolle wahrscheinlich nichts zu tun. Prince, zwei Jahre zuvor mit „Purple Rain“ zum Superstar aufgestiegen, kannte keine Verzagtheit. Der 28-Jährige glaubte einfach, dass seine Muse nie versiegen würde, viele Konzepte, Lieder und alter egos blieben deshalb auf der Strecke.

Seine schönste Komposition des Jahres, „Manic Monday“, aufgenommen von den Bangles, schaffte es im Februar in Amerika nicht auf die Eins. Der Platz wurde von „Kiss“ blockiert – dem von ihm selbst eingespielten „Parade“-Stück. Ein Gedrängel mit eigenem Material, das an die Chart-Blockaden der Beatles erinnerte.

Photo of PRINCE and Wendy MELVOIN and WENDY AND LISA

„Kiss“ holte sich Prince für „Parade“ in letzter Minute zurück, er hatte das Lied eigentlich seinen Schützlingen Mazarati gegeben, erkannte dann aber in deren Aufnahme etwas, das ihn wieder inspirierte. Mazarati, die sowieso nie eine Chance hatten, waren damit erledigt. „Kiss“ wurde Prince‘ größter Hit: Auf einem fetten Drumcomputer-Rhythmus rekelte sich eine schlanke Gitarre, und das durchgängige Falsett machte für den Rest des Jahrzehnts auch Künstlern Mut, die sich mit der Höhe schwer taten, von Duran Duran bis Michael Stipe.

„Kiss“ war trügerisch

Vor allem machte Prince wieder einmal deutlich, dass Sex für ihn ein Machtspiel ist, viele lustige Paartänzer in den Diskotheken haben das gar nicht mitbekommen. Der Text besteht nicht aus Fragen oder gar Flirts, sondern aus Kommandos. „Act Your Age, Not Your Shoe Size“, „You Don’t Have To Watch ‚Dynasty‘ To Have An Attitude“. Am Drum-Sound muss Prince sich bis heute messen lassen: Keine seiner Livebands hat es bis heute geschafft, den Song auf der Bühne gut klingen zu lassen, das Stück wirkt meist fahrig, zu schnell, manchmal gar wie Benny-Hill-Klamauk. Die größte Überraschung von 1986 war aber, dass „Kiss“ zwar DER Dancefloor-Hit des Jahres wurde, das dazugehörige Album jedoch ausnahmslos Popjazz mit Gruppenarbeit bot. Vor „Kiss“ platzierte sich auf der Platte mit „Do U Lie“ gar ein Chanson.

„Parade“ eröffnete mit einer vierteiligen Suite, bestehend aus „Christopher Tracy’s Parade“, „New Position“, „I Wonder U“ und „Under The Cherrymoon“, alle durch das Schlagzeug verbunden. Wahrscheinlich Prince‘ beste neun Minuten. Die außerirdisch klingenden Trommeln werden von Clare Fischers Orchester begleitet, und diese vier Lieder spiegeln Prince‘ Gemütsänderungen perfekt wider: Zunächst steht ihm die Welt offen, dann will er Sex, am Ende kommen die Zweifel, die Angst vor der Sterblichkeit, das Festhalten an Romantik.

Nach dieser Gala war klar, dass der Mann nichts mehr falsch machen konnte. Es kündigte sich eines der besten Alben des Jahres 1986 an. Und die vier Single-Auskopplungen, „Kiss“, „Mountains“, „Girls and Boys“ und „Anotherloverholenyohead“, warteten da gar noch auf ihren Auftritt.

kristin-scott-thomas-and-prince-under-the-cherry-moon-1986
Offiziell firmierte „Parade“ als Soundtrack zu Prince‘ zweitem Kinowerk, „Under The Cherrymoon“. Auch, wer das in Südfrankreich spielende Schwarz-Weiß-Drama nicht gesehen hat, weiß zumindest, wo man es findet: in vielen Listen der „schlechtesten Filme aller Zeiten“. Prince spielte einen Gigolo namens Christopher Tracy, der sich in eine Amerikanerin (Kristin Scott Thomas) verliebt, deren reicher Vater (Steven Berkoff) ihn daraufhin auf die Abschussliste setzt. Nie trat Prince eitler auf als hier – er führte selbst Regie –, unzählige Memes mit seinem Augenaufschlag oder der Art, wie er sich durch das gekürzte Haar fährt, fluten heute das Netz. „We had fun, didn’t we“, haucht Christopher am Ende, sterbend. Ehrlich gesagt, nein.

Zugute halten muss man ihm, dass er sich – anders als in „Purple Rain“ – nicht in einer quasi-autobiografischen Erzählung hinter Instrumenten verschanzt und seinen Karriereweg darlegt, sondern wirklich in einer fremden Rolle schauspielern will. Prince bietet in „Under The Cherrymoon“ lediglich einen einzigen Gesangauftritt.

Unter Fans waren die Bänder der VHS-Kassetten besonders an zwei Stellen abgenutzt: als „A Honest Man“ sowie „Alexa De Paris“ den Film illustrierten. Konnte man sich immer wieder anhören. Beide Stücke, dafür gehört Prince geschüttelt, landeten nicht auf dem „Parade“-Album. Ersteres, der beste Song der Ära, wurde zwölf Jahre später als A-Cappella-Version auf „Crystal Ball“ gefunden; Letzteres, sein bestes Instrumental-Stück überhaupt, erschien als B-Seite von „Mountains“.

30 Konzerte nur, das war’s

Die „Parade“-Tour dauert sechs Monate, umfasste auf drei Kontinenten lediglich 30 Konzerte, und bedauerlicherweise ist keiner der Auftritte auf Video veröffentlicht worden. In den Achtzigern durfte man keine der Konzertreisen verpassen, denn Prince reservierte sich für jede einen neuen Look, neue Farben, neue Konzepte. Die 1986er-Tournee sollte ihn nach langer Zeit wieder nach Europa führen, hier wurde er umarmt, hier fühlte er sich besser verstanden als in seiner Heimat, wo sich die Alben immer schlechter verkauften.

Die „Parade“-Gigs wurden natürlich zum Triumph, Prince war in Topform, auch wenn die Truppe im Hintergrund grummelte. Die Setlists umfassten, neben Material von „Parade“ und dem im Jahr zuvor nicht mit einer eigenen Tour bedachten „Around The World In A Day“, auch tolle Songs, die im stetig wachsenden Backkatalog zuvor unterzugehen drohten. Etwa das nie veröffentlichte „The Dance Electric“, B-Seiten wie „17 Days“ sowie „A Love Bizarre“ von der mitgereisten Sheila E.

In Denver, 1986.
In Denver, 1986.

Körperlich wurde Prince alles abverlangt, die knapp 30 Songs wurden fast durchgehend als Sequenz ohne Pause inszeniert – er entschied sich dennoch meist zu tanzen, sich höchstens ans Klavier zu setzen. Unglaublich, aber so war es: In der Regel schnallte sich Prince erst bei der Zugabe, „Purple Rain“, die Gitarre um.

Ab Oktober des Jahres wurde klar, dass Prince mit The Revolution brechen würde; viele der gemeinsam aufgenommenen Stücke, etwa „Strange Relationship“, sollte er im folgenden Jahr überarbeitet unter eigenem Namen veröffentlichen.

„Crystal Ball“ stand an, das zu „Sign ‚O‘ The Times“ werden würde – sein bis heute meistgefeiertes Album. Dabei hätte kaum einer glauben können, dass Prince nach „Parade“ noch populärer werden könnte.

Suzie Gibbons Redferns
Ebet Roberts Redferns
John Leyba Denver Post via Getty Images

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