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Raoul Schrott Die Kunst an nichts zu glauben

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Eine Ärztin, die über die Zumutbarkeit von schmerzvollen Wahrheiten nachdenkt, ein über Moral und Recht sinnierender Richter und ein Akkordschlachter in Gewissensnöten: In Raoul Schrotts neuem Gedichtband, „Die Kunst an nichts zu glauben“, herrscht Nachdenklichkeit. Von Forstarbeitern über Busfahrer und Museumswärter bis hin zu einer Dolmetscherin bleibt keine Berufsgruppe von Selbstzweifeln und Sinnüberlegungen verschont.

Was darin alltäglich anmutet, steigert der Lyriker mit Bravour ins Philosophische. Erlesene Sprachergüsse mag man hierin nicht finden, dafür psychologischen Feingeist, aufs Wesentliche konzentriert. Indem der Autor uns immer wieder in Bewusstseinsströme entführt, zeigt er anschaulich, dass Lyrik stimmiger als jede andere Gattung subjektive Möglichkeitsräume eröffnen und uns stets über die faktische Realität hinausführen kann.

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