Antoine Fuqua Southpaw



von

Jake Gyllenhaal ist ein bemerkenswerter Schauspieler, dessen körperliche Hingabe an schwierige Rollen schon in „Nightcrawler“ an De Niro denken ließ. Spielte er da einen modernen Travis Bickle, versucht er sich nun als Jake LaMotta. Er überzeugt als getriebener Boxer – nur weiß der Film wenig mit ihm anzufangen. Autor Kurt Sutter („Sons Of Anarchy“) hakt mit Figuren von der Stange sämtliche Genreklischees des Boxerdramas ab: Es gibt den eigentlich pensionierten Coach mit unorthodoxen Trainingsmethoden; es gibt die heilige Ehefrau, die tragisch verstirbt, einen Teenager, der über das Boxen weg von der Straße will – und natürlich den nicht weißen Endgegner. Regisseur Fuqua inszeniert die Boxszenen allerdings temporeich mitreißend.


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