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Steven Wilson Hand. Cannot. Erase.

Kscope/Edel

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Elf Jahre ist es her, dass die Leiche von Joyce Vincent, die ganze zwei Jahre lang unbemerkt in ihrem Londoner Apartment lag, entdeckt wurde. Nachbarn hielten die Wohnung für längst leer stehend, der Verwesungsgeruch wurde den anliegenden Mülltonnen zugerechnet. Die totale Isolation inmitten der Großstadt: Progressive-Rock-Multiinstrumentalist Steven Wilson nahm sich Vincents tragischen Fall als Thema für sein viertes Album, „Hand. Cannot. Erase.“ – und hatte gleich noch den Anspruch, die Geschichte aus Sicht der Verstorbenen zu erzählen. Dafür holte er sich unter anderem den deutschen Schlagzeug-Alleskönner Marco Minnemann und die israelische Sängerin Ninet Tayeb hinzu.

Musikalisch steht der Wille zur dramaturgisch gut durchdachten, progressiven Großraumballade im Vordergrund. Trotz aller musikalischen Abzweigungen, Szenenwechsel und Überlängen gelingt es Wilson, die Stücke nicht allzu kopflastig wirken zu lassen. Ein Werk mit viel Sendungsbewusstsein und missionarischem Eifer.

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