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The Kills Ash & Ice

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Obwohl man ganz am Anfang noch versehentlich den coolen Garagenpunk von Alison Mosshart und Jamie Hince in die Nähe des leiden-schaftlich rauen Bluesrock der White Stripes hören konnte: Komisch, dass man The Kills mal unter Kopieverdacht gestellt hat. Ihr Konzept war von Anfang minimalistisch und urban, was Jack White ja nie so interessiert hat.

Zwischendurch schienen auch die Kills maximalistischer werden zu wollen, also mit Farbendichte und Temperatur zu spielen. Aber fünf Jahre nach dem letzten Album und -eine bittere Fingeroperation bei Hince später wirken sie nun zugleich fett und wieder gestrippter. Die Elektronik in den Beats tritt etwas markanter in Erscheinung, aber die Gitarren brutzeln so schwer wie sparsam und kantig. Viele neue Ideen haben sie nicht, wie die sture Single „Doing It To Death“ und das fast hitzige „Hard Habit To Break“ umstandslos erklären. Ein bisschen schwerfällig klingt ihr Sonnenbrillen-in-der-Nacht-Sound heute schon, aber die Kraft, die Aura und die Old-School-Coolness sind nicht von der Hand zu weisen.

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  • Hannes Schwager

    Als Abonnent der Berliner Zeitung lese ich häufiger Kritiken von Markus Schneider, dem leider auch nicht oft soviel Neues einfällt, Hauptsache, er kommt cool rüber, habe ich leider den Eindruck. Die neue Kills ist super, aber sie sind eben keine Neuentdeckung, nicht 20 und rappen nicht… tja… und jetzt nach 15 Jahren noch mit den White Stripes anzukommen? No comment 😉