Highlight: Serien wie „Breaking Bad“: Diese Alternativen holen Drogenbarone zurück auf Ihre Mattscheibe

„Twin Peaks“, „Jackie Brown“, „Breaking Bad“: Robert Forster ist tot

Robert Forster ist tot. Der amerikanische Schauspieler starb am Freitag (11. Oktober 2019) im Kreise seiner Familie an einem Gehirntumor. Er wurde 78 Jahre alt. Erst am gestrigen Tag feierte sein jüngster Film auf Netflix Premiere: „Breaking Bad: El Camino“.

Seinen Durchbruch feierte der New Yorker 1979 in „Das schwarze Loch“, der ersten „dunklen“ Disney-Produktion. Im Anschluss an das Sci-Fi-Spektakel wurde Forster jedoch zunehmend für kleinere Genre-Filme engagiert; etwa das Chuck-Norris-Actionvehikel „Delta Force“ (1986), in dem er, wenn auch glaubhaft, einen palästinensischen Terroristen verkörperte.

Natürlich war es Quentin Tarantino, wer sonst, der die Klasse Forsters nie vergessen hatte, und ihn als Kautionsmakler Max Cherry für seinen Film „Jackie Brown“ besetzte. Dafür erhielt Forster 1998 eine Oscar-Nominierung. Wer die Elmore-Leonard-Verfilmung gesehen hatte, wird Forster nicht vergessen: vor allem die letzten Minuten, als es ihm nicht gelingt, Jackie Brown (Pam Grier), die Frau, die er liebt, von ihrem Abschied abzuhalten.

Fortan musste Forster in Hollywood nicht mehr um Aufmerksamkeit kämpfen. Er wurde meist für die Rollen des souveränen Schweigsamen gebucht. Unvergessen sind seine Auftritte in Alexander Paynes „The Descendants“ und natürlich in der Serie „Breaking Bad“ (2008-2013) als Menschenschmuggler Ed.

David Lynch hatte Forster bereits 1990 in „Twin Peaks“ für die Rolle des Sheriffs Harry S. Truman gewinnen wollen, den Part übernahm damals Michael S. Ontkean. Da Ontkean für die dritte Staffel nicht mehr zur Verfügung stand, kreierte der Regisseur für Forster jene Figur, die vielleicht zu seiner schönsten Darstellung führte: Harrys Bruder Frank Truman. Ein Mann, der an die Wunder, als auch schwarzen Kräfte dieser Welt glaubt, aber praktikable Lösungen einsetzt, um eine friedliche Lösung für alle zu erreichen.


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