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Blackout Tuesday
Highlight: Gewitter und Unwetter beim Festival: So verhalten Sie sich richtig!

Rock am Ring 2016: 42 Verletzte nach Blitzschlägen

„Rock am Ring“ musste am Freitagabend (03. Juni) zeitweise unterbrochen werden, weil sich eine Gewitterzelle über dem Festivalgelände in Mendig entlud. Dabei kam es zu Starkregen und mehreren heftigen Blitzeinschlägen.

Während sich viele Menschen vor dem Unwetter in Schutz brachten, wurden 42 Personen nach Blitzschlägen verletzt, acht davon schwer wie die Polizei mitteilte. Sie kamen in ein Krankenhaus. Eine Person soll erfolgreich reanimiert worden sein. Weitere Details sind noch nicht bekannt. Es kam ein Polizeihubschrauber zum Einsatz. Twitter-User machten Fotos von niedergehenden Blitzen.

Die Veranstalter entschieden sich um 20.20 Uhr, das Festival zunächst abzubrechen und ließen das Gelände teilweise evakuieren. Der Auftritt von Tenacious D wurde verschoben. Nachdem sich das Gewitter verzogen hatte, wurde das Musikprogramm um 21.45 Uhr mit dem Gig von Tenacious D fortgesetzt.

Weitere schwere Gewitter waren noch für den späten Abend angekündigt, trafen aber nicht ein. Durch den massiven Regenfall hat sich das Gelände zum Matsch-Platz entwickelt.

Schlamm wohin das Auge reicht
Schlamm wohin das Auge reicht

Für den Samstag und Sonntag sind weitere Unwetter angekündigt, die zum Teil auch schwerer ausfallen können.

Verfolgen Sie die aktuelle  Entwicklung in unserem Liveblog!

Thomas Frey picture alliance / dpa

Ein Sommer ohne Festivals

Jetzt ist es bittere Gewissheit: Zusammen mit den am Mittwoch (15. April) geschlossenen Vereinbarungen zu einer langsamen Öffnung des Corona-Lockdowns ging der Daumen für „Großveranstaltungen“ nach unten. Keine umfangreichen Konzerte, Volks- oder Stadtfeste bis Ende August 2020. Es gab dazu zwar keine Zahlenangaben, was „groß“ bedeutet. Doch die Konsequenz ist klar. Der Festival-Sommer 2020 fällt aus. Eher mehr als weniger. Deutsche Festivalbetreiber lange Zeit zurückhaltend „Es ist selbstverständlich, dass uns diese Absagen genauso wie die bislang noch nie dagewesene Gesamtsituation sehr traurig stimmen, auch wenn wir die politische Entscheidung zum Schutz der Bevölkerung uneingeschränkt unterstützen. Unser gesamtes Team hat gemeinsam…
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