Rolling Stones: „Come To The Ball“ von „Tattoo You“-Neuauflage hören


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Die Rolling Stones bringen einen bisher unveröffentlichten Song namens „Come To The Ball“ raus. Dieser ist auf der Neuauflage des Albums „Tattoo You“ von 1981 enthalten. Erschienen war die Neuauflage zu Ehren des 40. Jubiläums der Platte.

Das neu gemasterte und stark erweiterte Reissue zum 40-jährigen Jubiläum enthält neun zusätzliche Songs als Teil einer „Lost & Found: Rarities“-Platte, die in der gleichen Zeit wie das ursprüngliche, elf Tracks starke Album aufgenommen wurde.

„Come To The Ball“ von Jimmy Miller produziert

„Come To The Ball“ wurde von Mick Jagger und Keith Richards mitgeschrieben und von Jimmy Miller produziert. Miller zeichnete schon für Album-Klassiker der Stones wie „Beggars Banquet“, Sticky Fingers“ und „Exile on Main St.“ verantwortlich.

„Tattoo You“-Neuauflage enthält Live-Album

Zu den weiteren archivierten Tracks gehört „Living In The Heart Of Love“, ein typisches Stones-Rockstück. Außerdem eine Version von „Shame, Shame, Shame“, die 1963 von Jimmy Reed, einem der Blues-Helden der Band aufgenommen wurde. Weiter ist auch eine Neu-Interpretation von Dobie Grays „Drift Away“ enthalten, eine Cover-Version von „Troubles A‘ Comin“ von den Chi-Lites und eine Reggae-Version von „Start Me Up“.

Die Jubiläumsausgabe umfasst zudem das Live-Album „Still Life: Wembley Stadium 1982“, ein Mitschnitt von 26 Titeln, vorgetragen bei der Londoner Show der Band im Juni 1982 auf der damaligen „Tattoo You“-Tour. Die Show im legendären Wembley-Stadion hält unter anderem Cover-Versionen von „Just My Imagination“ von den Temptations, „Twenty Flight Rock“ von Eddie Cochran sowie „Going To A Go Go“ von den Miracles bereit.

Stones derzeit auf „No Filter“-Tour

Die Rolling Stones sind derzeit auf ihrer „No Filter“-Tournee in den USA. Es ist ihre erste Konzertreise seit dem Tod von Schlagzeuger Charlie Watts. In einem Interview beschrieb Mick Jagger den verstorbenen Schlagzeuger kürzlich als „den Herzschlag der Band und auch als eine sehr beständige Persönlichkeit.“

Der Sänger sagte außerdem: „Er ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. Er war ein sehr zuverlässiger Mensch, keine Diva – das ist das Letzte, was man sich von einem Schlagzeuger wünscht. Ich vermisse Charlie, denn er hatte einen großartigen Sinn für Humor und wir haben  auch außerhalb der Band viel zusammen unternommen und hatten eine interessante Zeit. Wir mochten Sport, wir gingen zum Fußball, wir gingen zu Kricket-Spielen und wir hatten auch andere Interessen als die Musik.“