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„Schloss des Schreckens“ im Mediabook: Psychologischer Horror der alten Schule (Test)

„Schloss des Schreckens“ – „The Innocents“ im Original – gehört für Horrorfans zum Pflichtprogramm und darf in keiner gut sortierten Sammlung fehlen. Der 1961 veröffentlichte und komplett in Schwarz-Weiß gehaltene Film des britischen Regisseurs Jack Clayton gilt bis heute als einer der besten Vertreter seines Genres, ist seine Handlung doch klassisch und zeitlos zugleich:

Im England des 19. Jahrhunderts bekommt die Pfarrerstochter Miss Giddens von einem Bachelor in London einen lukrativen Job angeboten: Sie soll sich auf seinem Landsitz um die Kinder Miles und Flora kümmern, sie unterrichten, auf sie aufpassen und ihr Wohlergehen sicherstellen. Einzige Regel: Der Bachelor will niemals von ihr gestört werden, da sein Lebensstil so etwas nicht zulässt und er auch eigentlich gar nichts mit den Kindern zu tun haben will. Also reist Miss Giddens ins ländliche Bly und wird dort direkt freudig von der kleinen Flora begrüßt. Wenig später lernt sie auch die Haushälterin Mrs. Grose kennen, von ihr erfährt sie auch, dass die Vorgängerin von Miss Giddens auf grausame Art ums Leben kam. Doch sie denkt sich nichts dabei und holt stattdessen wenige Tage später gemeinsam mit Flora Miles vom Bahnhof ab. Das Leben scheint idyllisch, bis Miss Giddens plötzlich geisterhafte Gestalten sieht, bei denen es sich scheinbar um die ehemalige Gouvernante Miss Jessel und den Diener Quint handeln könnte, die beide auf dem ländlichen Anwesen ums Leben kamen.

Das alleine ist schon beunruhigend genug, doch später kommt Miss Giddens auch auf den schrecklichen Verdacht, dass die Kinder Flora und Miles von den Geistern besessen sind und von ihnen kontrolliert werden. Dies argumentiert sie damit, dass sich die Kinder manchmal merkwürdig benehmen. Miss Giddens ist sich sicher: Sie muss Flora und Miles damit konfrontieren, dass sie von bösen Mächten manipuliert werden, da nur so der Bann gebrochen werden kann.

Wie unschuldig sind die Unschuldigen?

Der deutsche Titel des Films suggeriert einen einfachen Horrorfilm in einem Spukschloss, der Original-Titel „The Innocents“ ist allerdings viel tiefgründiger, wirft er doch die Frage auf, wie unschuldig die Unschuldigen – gemeint sind damit die Kinder Flora und Miles, aber auch die Gouvernante Miss Giddens – eigentlich wirklich sind und ob respektive inwiefern ihre Handlungen tatsächlich von guten Absichten geprägt werden. Denn schon schnell wird klar, dass das „Schloss des Schreckens“ deutlich mehr ist als ein simpler Horrorfilm mit Grusel- und Schockmomenten. Vielmehr stehen psychologische Abgründe und das Zweifeln am eigenen Verstand im Vordergrund.



„Rollerball“ (Ultimate Edition im Mediabook): Der brutalste und gefährlichste Sport der Welt (Test)

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