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Blackout Tuesday
Highlight: John Lennon: Sein Tod und die Geschichte seines Mörders

Scott Weilands Ex-Frau über dessen Tod: „Glorifiziert diese Tragödie nicht“

Scott Weiland, der ehemalige Sänger von Velvet Revolver und den Stone Temple Pilots, starb am vergangenen Donnerstag (03. Dezember) im Alter von 48 Jahren in seinem Tourbus. Nachdem schon einige andere Musiker auf Twitter und Facebook ihr Beileid teilten und Weiland als Musiker ehrten, hat sich jetzt dessen Ex-Frau, Mary Forsberg Weiland, an die Öffentlichkeit gewandt. Der US-Ausgabe des ROLLING STONE schickte sie einen offenen Brief über Weilands Tod.

Mit dem Schreiben warnt Forstberg Weiland vor allem davor, den Tod des Musikers zu verherrlichen. Sie schreibt: „Wir wollen Scotts riesiges Talent, seine Präsenz und die Fähigkeit, eine ganze Bühne mit brillanter Energie zu erleuchten nicht herunterspielen … aber es kommt ein Punkt, an dem man sagen muss, dass das wieder passieren wird – weil wir es als Gesellschaft fast herausfordern.“

Glorifiziert diese Tragödie nicht

Laut der Ex-Frau von Weiland sei vor allem das öffentliche Bild über einen Musiker nie so, wie sein Leben wirklich verläuft. Scott Weiland sei demnach zuletzt ein paranoider Mann gewesen, der sich nicht mehr an die eigenen Texte erinnern konnte und mit seinen Kindern in 15 Jahren der Vaterschaft nur ein paar Mal fotografiert wurde – beschrieben wurde er in Magazinen als hingebungsvoller Vater. „Lasst dieses Mal das erste Mal sein, dass wir diese Tragödie nicht glorifizieren mit dem Gespräch über Rock’n’Roll und dessen Dämonen, die er eigentlich gar nicht haben muss“, fordert Forsberg Weiland die Öffentlichkeit auf.


Jeff Buckley: Die tragische Todesursache des Ausnahmekünstlers

Die Todesursache von Jeff Buckley ist im Kontext der vielen anderen Tode großer Rockstars fast lächerlich banal. Der berühmte Club 27 mit Janis Joplin, Jimi Hendrix, Jim Morrison, Kurt Cobain und schließlich Amy Winehouse ist dabei die tragische Speerspitze dessen, was zahlreiche andere ihrer Berufskollegen über die Jahrzehnte das Leben kostete – Alkohol, Drogen, Depressionen. Genau deswegen ist Buckleys Tod besonders frustrierend. In seinem Fall fehlt die Erklärung. Weder starb er an einer Überdosis, noch nahm er sich – entgegen mehrer Theorien – das Leben oder wurde gar ermordet. Jeff Buckley starb aufgrund eines Unfalls, den man am liebsten ungeschehen…
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