Spotify-Verächter Thom Yorke hat anscheinend keine Probleme mit Apple Music

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Spotify-Verächter Thom Yorke hat anscheinend keine Probleme mit Apple Music

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Der neue Streaming-Dienst Apple Music macht zur Zeit fast stündlich Schlagzeilen. Vor allem Kritiker bezogen frühzeitig Stellung, bevor das Portal ab dem 30. Juni online ging. Taylor Swift wollte ihre Musik zunächst nicht zur Verfügung stellen, lenkte dann aber doch ein, nachdem Apple die Vertragsbedingungen für Künstler überarbeiten lies.

Thom Yorke ist ebenfalls als Skeptiker des Streaming-Modells bekannt, hetzte mehrmals gegen Spotify und Co. Doch jetzt stellt der Musiker den gesamten Backkatalog von Radiohead, Atoms For Peace und seine Solo-Alben für das Unternehmen aus Cupertino zur Verfügung.

Die neuen Torwächter der Musik

Yorke hatte seine Musik schon vor Jahren von Spotify und Co. entfernen lassen, weil er fand, dass Künstler mit diesem Geschäftsmodell nicht angemessen entlohnt werden. „Diese Unternehmen sind die neuen Torwächter der Musik. Doch sie werden niemals Mainstream werden. Sie sind der letzte Furz einer sterbenden Leiche und Vertreter eines Modells, das sich niemals rechnen wird“, so der Künstler vor ein paar Jahren gegenüber der mexikanischen Musik-Seite „Sopitas Musica“.

Yorke selbst hat sich zu seinem Gesinnungswandel noch nicht geäußert. Vielleicht hat ihn ja der soziale Netzwerk-Gedanke für Musiker überzeugt, den Apple immer wieder ideologisch in den Vordergrund stellte, um den neuen Dienst auch gegenüber den Musikern zu rechtfertigen.

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