aktuelle Podcast-Folge:

Freiwillige Filmkontrolle - der Rolling Stone Podcast über Film & TV: Mehr Infos

„Stranger Things 3“: Will Byers ist schwul – oder vielleicht auch nicht

Auch Teenager, die sich in ihrer Freizeit mit übernatürlichen Wesen und wissenschaftlichen Experimenten beschäftigen, haben ein vielschichtiges Gefühlsleben – besonders in der dritten Staffel der Erfolgsserie „Stranger Things“ wurde dies mehr in den Vordergrund gestellt. Bewusst wollten die Macher und Drehbuch-Autoren einen genaueren Blick darauf werfen, was sich zwischenmenschlich und romantisch zwischen den heranwachsenden Protagonisten abspielt.

Wie nun eröffnet wurde, soll auch Will Byer (Noah Schnapp) noch mit einigen Unsicherheiten zu kämpfen haben: „Erst kürzlich kam er zu dem Schluss, dass er nicht in die typische Definition von „normal“ der 1980er-Jahre passt“, so die Macher der Serie.

„Stranger Things 3“-Soundtrack jetzt auf Amazon bestellen

Obwohl die jungen Protagonisten in der dritten Staffel hinreichend damit beschäftigt sind, den Mind Flayer zu bekämpfen, stellt die Freundesgruppe sich scheinbar die Frage, ob Will nun an Mädchen oder Jungen interessiert ist. Während eines Streits wirft Mike (Finn Wolfhard) seinem Freund an den Kopf, es wäre nicht seine Schuld, dass er nicht auf Mädchens steht.

ROLLING-STONE-Podcast: Tarantinos „Once Upon A Time… In Hollywood“ in der Kritik

„Seine bunte Kleidung bietet dauerhaft einen Grund für Mobbing“

In den Anmerkungen der Macher heißt es: „Seine eigentlich unschuldigen Entscheidungen, wie zum Beispiel die Wahl seiner bunten Kleidung, bietet dauerhaft einen Grund für Mobbing. Wie auch Mike flüchtet Will sich in Fantasy-Computerspiele, weil er dort er selbst sein kann, ungehemmt. Er hat eine sehr enge Beziehung zu seiner Mutter, Joyce. Sein Bruder, Jonathan, zieht ihn an Stelle seines Vaters groß, der die Familie vor vier Jahren verlassen hat.“

Auch Robin Buckley (gespielt von Maya Hawke) eröffnet ihre sexuelle Präferenz im Gespräch mit Steve Harrington (Joe Keery), als er ihr seine Gefühle gesteht.

Werbung

Jetzt in die Zukunft starten mit den neuen MagentaMobil Tarifen

Ab sofort inklusive 5G*. Jetzt in die Zukunft starten!

Mehr Infos

Meister der Selbstinszenierung: Die besten (Promo-)Fotos von Alfred Hitchcock

Ein Mann ohne Gesicht war Alfred Hitchcock wahrlich nicht. Neben Steven Spielberg und inzwischen vielleicht Quentin Tarantino (lesen Sie hier die Kritik zu seinem neuen Film „Once Upon A Time In Hollywood“) war er so bekannt wie keine andere Person auf dem Regie-Stuhl. In 39 von 52 seiner ins Kino gebrachten Filme absolvierte er einen mehr oder minder offensichtlichen Cameo-Auftritt. Sie wurden derart beliebt und vom Publikum energisch eingefordert, dass Hitchcock sie bei späteren Filmen immer weiter nach vorn verlegte, so dass sich die Zuschauer daran schneller vergnügen konnten. Doch die kleinen, fast unscheinbaren Auftritte (der schönste ist vielleicht der nach…
Weiterlesen
Zur Startseite