Studie: Musiker können besser lesen als Nichtmusiker

Studie: Musiker können besser lesen als Nichtmusiker

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Wer Musik macht, kann besser lesen. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung der Abteilung Auditory Neuroscience der Northwestern University. Studien-Leiterin Nina Kraus untersuchte die Auswirkung von musikalischem Training auf das Gehirn – um Schülern dabei zu helfen, bessere Leser zu werden.

Dazu wurden Schüler in zwei Gruppen eingeteilt, die erste erhielt Unterricht in einem ohne, die zweite in einem mit Musik. Ergebnis: Wer Musik hört, der kann akustische Reize besser verarbeiten.

Und da sich neuronale Schaltkreise für Musik und Sprache an manchen Stellen überschneiden, würden die Musik-hörenden Schüler auch besser lesen, so Kraus:

„Musik- und Sprachkenntnisse hängen von der Verarbeitung des Gehörs ab. Obwohl das Lesen nicht als primäre Höraktivität angesehen werden kann, beruht sein Fundament auf der Erkenntnis eines Kindes, dass es ein Verständnis für seinen Gehörsinn hat, um Sprachlaute korrekt orthographisch abzubilden. Viele der Dinge der Tonverarbeitung, die bei Kindern mit Sprach- und Lernschwächen mangelhaft sind, haben sich bei den Musikschülern verstärkt und der Einsatz von Musik hat auch bei der Behebung von Leseproblemen Erfolge gebracht“.

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