The Police: Steward Copeland kann sich „Message in a Bottle“ nicht anhören


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Dass Künstler oftmals sich nicht ihre eigene Musik ertragen können oder wollen, ist ein weit verbreitetes Phänomen – fast schon ein ungeschriebenes Gesetz. Doch für jede Regel gibt es bekanntlich auch Ausnahmen. Stewart Copeland, ehemaliger Schlagzeuger der Band The Police, hat prinzipiell kein Problem, sich alte Lieder seiner Band anzuhören, wenn es sich dabei nicht um ein Bestimmtes handelt.

Im Rahmen eines Gastauftrittes in der Radioshow „Ultimate Classic Rock Night“ erzählte Copeland Radiomoderator Joe Benson, wie er öfter Songs der Band während dem Autofahren höre. „Wenn ich mit dem Auto unterwegs bin und es wird ein Song im Radio gespielt, höre ich ihn mir meist an“, sagte Copeland und fügte hinzu „Aber es gibt einige Dinge, die ich jetzt ein wenig anders machen würde.“

Weniger ist mehr

Im Gespräch mit Benson gab Copeland zu, eine gewisse Abneigung gegen den Police-Song „Message in a Bottle“ aus dem Jahr 1979 zu haben. Speziell mit dem Ende des Liedes könne er sich überhaupt nicht anfreunden. „Am Ende von ‚Message in a Bottle‘ gibt es zu viele Drum-Overdubs… es ist so ein toller Song, und dann kommt das Ende und ich wechsle zu einem anderen Sender, weil ich es vermasselt habe.“

Um nicht Gefahr zu laufen, die Instrumentierung eines Song zu übertreiben, soll sich das Trio meist auf das verlässliche Urteil von Gitarrist Andy Summers verlassen haben. „Wo war Andy in diesem Moment? Er war ein wirklich guter Filter für solche Dinge, weil wir es alle meist übertrieben; und dann sagte Andy normalerweise sowas wie: „Nein, zu viel. Zu viel. Weniger ist mehr.“ Und er hatte normalerweise Recht damit… wo war er als ich ihn beim Ende von ‚Message in a Bottle‘ gebraucht habe.“

The Police: „Message in a Bottle“


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