Logo Daheim Dabei Konzerte

Amy Lee und Troy McLawhorn von Evanescence

Weiterempfehlen!
  • Mail Icon
  • Mail Icon
  • Mail Icon
  • Stunden
  • Minuten
  • Sekunden
Blackout Tuesday

Thees Uhlmann im Interview: Solo für Thees

Nach 17 Jahren mit Tomte macht Thees Uhlmann zwar nicht Schluss mit seiner Band, nimmt sich aber eine Auszeit und veröffentlicht sein erstes Soloalbum (das man übrigens hier hören kann). Der notorische Krachmacher hat es am Klavier statt an der Gitarre komponiert, die langgezogenen Liam-Vokale weichen richtigem Gesang, und die Geschichten erzählen vom Leben in Deutschland, nicht nur vom Leben als Thees. Fünf Fragen an den Labelbesitzer und Songschreiber, der Berlin den Rücken gekehrt hat und neuerdings wieder auf dem Land lebt.

Was ist der größte Unterschied, wenn man plötzlich ohne Band ein Album aufnimmt?
Man verzichtet mit Absicht auf einen Filter. Bei Tomte habe ich alles auf der Gitarre komponiert, und es dann der wechselnden Besetzung vorgestellt. Und natürlich gehofft, dass es ihnen gefällt. Jetzt habe ich allein am Klavier gesessen und gesagt: „Thees, das ist ganz schön, wie findest du das?“ – „Ja, Thees, eigentlich ganz gut!“ – „Prima, Thees!“ Man kommt auf andere Ideen, auch durch das Klavier. Andere Gesangsmelodien, anderer Spirit.

Wie hat die Band auf deine Solo-Ambitionen reagiert?
Wir haben das letzte „Heureka“-Konzert gespielt, dann habe ich zwei Monate nachgedacht und mir überlegt: Ich will eine Soloplatte machen. Und dann habe ich angefangen, Thees-Uhlmann-Lieder zu schreiben. Es würde sich natürlich besser verkaufen, wenn ich sagen könnte: Wir haben uns ordentlich gestritten, und in sechs Jahren gibt es eine fette Reunion-Show. Aber so war es nicht, die anderen beiden hatten ja auch schon immer viel nebenbei am Laufen. Dennis Becker macht Techno, Max Schröder Diverses – und jetzt wollte der Boss halt auch mal was alleine machen.

Wo findest du deine Geschichten?
Manchmal gehe ich durch den Alltag und denke: Wo ist der Song, wo ist der Song, wo ist der Song?  Und manchmal passiert einfach etwas, das mir im Kopf bleibt. Wenn ich eine Idee nicht vergesse, ist sie wahrscheinlich gut. Was nicht gut ist, fällt raus, das ist mein Filter. Es ist ja so: Man geht abends betrunken durch die Gegend und glaubt, eine tolle Idee zu haben, man tippt es ins Telefon – und am nächsten Tag denkt man: wie peinlich, dass du das überhaupt aufgeschrieben hast! Die Hand an der Stirn: Abiturientenlyrik! Was als Abiturient genial ist, aber nicht über 30. Deshalb mache ich Kunst immer nüchtern.



Sechs Filme, die die Lust nach Körpern und Sehnsucht nach Sinnlichkeit wecken

Frauen wie Männer müssen sich nicht mit schmuddeligen Pornos auf YouPorn zufriedengeben. Es existieren genügend Filme, die vor Erotik und schönen Körpern nur so strotzen, gleichzeitig anspruchsvoll Geschichten von Sex und Liebe, vom Wachsen und Zerbrechen erzählen. Blau ist eine warme Farbe „Blau ist eine warme Farbe“ gleicht einem Epos einer Jugendlichen, die beginnt, ihren Körper und vor allem ihre Sexualität zu erkunden und kennenzulernen. Adèle begegnet Emma und ihr Herz fühlt sich zu der Blauhaarigen hingezogen. Eine leidenschaftliche Liebesbeziehung, die unter anderem in zwei ausgedehnten und intensiven Sexszenen Ausdruck findet, beginnt. Adèle dringt vor zum puren Kern des Frauseins. https://www.youtube.com/watch?v=60kh3xfsHP4 Love…
Weiterlesen
Zur Startseite