Willy DeVille

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    Willy DeVille

    Mitte der 90er Jahre schien endlich alles im Lot. Nach zwei Jahrzehnten schlechter Drogen und noch schlechterer Deals zeigte seine Kurve nach oben. Mit seiner zweiten Frau Lisa, die seine desolaten Verträge in Ordnung brachte, hatte er sich eine Farm in Mississippi gekauft („It looks a little bit like Graceland“). Man züchtete Pferde, Willy verabschiedete […] mehr…

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    Willy DeVille - Live At Montreux 1994

    Damals hatte Willy DeVille einen Karriere-Knick hinter sich und die Verwandlung zum Southern Gentleman samt New-Orleans-Platte, „Victory Mixture“. Musikalisch reicher und plüschiger als mit Mink DeVille, navigierte der dünne Mann souverän durch R&B, TexMex, Cajun und Zydeco. Die Manierismen gehören zur Darbietung. Mit einer Auswahl der Songs aus dem Konzert auf CD. mehr…

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    TV Tipp – „“Beautiful Losers“

    „Beautiful Losers“, der Titel von Cohens erstem Roman, die Schrift des Sängers, der eigentlich Dichter ist, ist auch der Titel eines Dokumentarfilms. Der Regisseur Diethard Küster hat sich dafür 1997 auf die Reise gemacht. Nicht hinter Bühnen und in Hotels, sondern zu Hause, in ihrer Umgebung, hat er drei Ikonen aufgesucht – und zugehört: Willy […] mehr…

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    Willy DeVille – Pistola - Der Troubadour spielt souverän mit…

    Sicher kann man für immer fortfahren und Willy De-Ville für seine unstrittigen Errungenschaften preisen, für das Musikhistorische, für das souveräne Vermengen der Stile, für die Aura des großen Troubadours, die einst hell leuchtete. Auch auf den letzten paar Soloplatten waren schöne Momente und echte Romantik. Aber selten! Denn natürlich werden die Wirkungskreise des William Borsey […] mehr…

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    Willy DeVille – Horse Of A Different Color

    Dass diese beiden nicht eher zueinanderfanden, erstaunt immer noch. Willy DeVille zu Gast bei Memphis-Mythologe Jim Dickinson (Alex Chilton, Replacements), der für „Horse Of A Different Color“ das legendäre Muscle Shoals-Rhythmusgespann David Hood und Roger Hawkins aus Alabama importierte und dazu den Southem-Soul-Schattenmann Spooner Oldham (Orgel) und Luther Dickinson (Gitarren, Mandoline) aufspielen ließ. Der Sohnemann […] mehr…

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    Willy DeVille – Loup Garou

    Mittlerweile in Europa bei EastWest/Warner unter Vertrag, konnte DeVille noch einmal aus dem Vollen schöpfen. Die Liste der Mitwirkenden ist lang: John Philip Shenale produzierte; Brenda Lee sang bei „You’ll Never Know“ mit; Chris Spedding spielte bei zwei Stücken Gitarre. Fast alle Songs hat DeVille allein geschrieben und dabei dick Kolorit aufgetragen: Das Cover zeigt […] mehr…

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    Willy DeVille – Miracle

    Das Wortspiel lag einfach zu nahe, „…nothing short of a miracle in a time of Dire Straits„, schreibt Willy in den Credits, sei der Beistand von Mark Knopfler im großen Karriereloch gewesen. Der gibt als Produzent erst mal nur eine Maxime aus: kein Saxofon mehr! Na, und das Akkordeon entsorgen wir dann auch gleich mit. […] mehr…

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    Willy DeVille – Backstreets Of Desire

    Auch in den Seitenstraßen der Begierde geschieht selbstredend alles im Namen der Liebe, doch kommt „Backstreets Of Desire“ dabei nur schwer in die Gänge. Was auch der statisch-klinischen Co-Produktion von Keyboarder John Philip Shenale geschuldet ist. Indes wird der Geduldige auch in diesem Fall belohnt. Zum Beispiel mit „Voodoo Charm“ und „Jump City“, zwei New […] mehr…

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    Willy DeVille – Live In the Lowlands

    Im Amsterdamer Paradiso, wo De-Ville sich offenkundig wohl fühlt, wurde dieses Konzert 2005 aufgenommen. Zwar bildet „Crow Jane Alley“ den Mittelpunkt des Programms, doch Willy lässt auch den alten Zauber von „Cadillac Walk“, „Demasiado Corazon“ und „Spanish Stroll“ von der Leine. Die vorzügliche Band beherrscht sowohl die schwere Blues-Gangart als auch die New-Orleans-Bordell-Dramen und die […] mehr…

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    Willy DeVille – The Willy DeVille Acoustic Trio In Berlin - WEA

    Das war natürlich ein Luxus, der jenen Menschen zuteil wurde, die Willy DeVille bei seinen Konzerten der letzten Monate auf der Bühne sahen: DeVille, bloß begleitet von Pianist Seth Farber und Bassist David Keyes, stürzte sich als einsamer Troubadour in einen durch und durch klassizistischen Mix aus Blues und Boogie und Rock’n’Roll und Soul und […] mehr…

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    Willy DeVille – A Horse Of A Different Colour - Nicht immer geschmackssicher: Cover-Virsionen vom…

    Wenn er auf der Bühne steht und sich bemüht, elegant auszusehen, obwohl es dort oben fast so heiß ist wie in seiner Heimat im Hochsommer, dann kann man schon mal lachen über Willy De Ville aus Louisiana. Wenn man seine Platten hört, ist er allerdings immer wieder rührend, denn seine Prämisse lautet: Gefühle sind nur […] mehr…

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    Willy DeVille

    Rund vier Jährchen nach „Loup Garou“ meldet sich der große Dünne mit dem Goldzahn mit dem Album „HorseOfA Difkrent Cofour“zurück. Klar klingt es total nach Willy rasiermesserscharf, romantisch, drekkig – aber trotzdem anders. Daß der zuletzt gepflegte „Von New York über Frankreich nach Louisiana“-Mix nun auch mit Memphis-Ingredienzen verblüfft, ist kein Wunder, denn zum einen […] mehr…

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    Phonoroid: Song-Gedichte wie Bilder

    Deutsch-amerikanische Freundschaft: Die Sängerin Vanessa Vassar und Gitarrist Axel Heilhecker sind Wahlverwandte. Irgendwann hatten sie sich mal in einem Berliner Studio kennengelernt, dann trennten sich ihre Wege wieder. Der gefragte Heilhecker ging seinen zahlreichen Jobs nach, Vassar reiste durch ihre Heimat und schrieb dabei Gedichte. Für ein Solo-Projekt telefonierte er die Weltenbummlerin aus einem Kaff […] mehr…

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    „The Atlantic Years“ von Willy DeVille

    Wie sein früher Held Jimi Hendrix wollte William Borsay alias Willy DeVille seine Karriere in London aufbauen. Das war 1971, und Willy war immerhin schon 19. In San Francisco schließlich fand er erste Mitstreiter für sein Projekt Mink DeVille. Aber erst anno 1976 erschienen drei De Ville-Songs auf dem Sampler „Live At CBGB s“, ein […] mehr…

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    Willy DeVille – Hamburg, Gaswerk

    Man hatte sich gefreut. Es sollte ein Abend werden mit New Orleans-schwangerer Atmosphäre, also romantisch, sinnlich und voller lüsterner Lieder, so wie man das vom Meister der musikalischen Emotionen zu Recht erwarten kann. Doch dann kam alles ganz anders. Zunächst stand ein kilometerlanger Marsch vom nächstverfügbaren Parkplatz zur düsteren Halle an. Dort wartete man zwar […] mehr…