U2-Fans nach Berlin-Konzert in Sorge: Löst sich die Band auf?


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„We’ve been on the road for quite some time, just going on 40 years, and this last 4 years have been really something very special for us. We’re going away now…“ – Mit diesen Worten verabschiedete Bono sich am Dienstag vom Berliner Publikum. Es war der letzte Konzertabend der „Experience + Innocence“-Tour der Iren.

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„We’re going away now“ – gerade der letzte Teil der Rede bereitet vielen nun Kopfzerbrechen. „Wir gehen jetzt“: eigentlich harmlose Worte. Fans erinnern jedoch auch an die harte Zeit, die U2 seit 2015 durchmachen mussten: Todesfälle im Umfeld, natürlich auch Bonos, wie er in Interviews nebulös andeutete, Fast-Tod.

Dazu eine allgemeine körperliche Müdigkeit sowie die Tatsache, dass Bono nach einem Fahrradunfall vor drei Jahren noch immer nicht Gitarre spielen kann. Die eher lauwarmen Reaktionen auf die Alben „Songs of Innocence“ und „Songs of Experience“ trugen zur bandinternen Auffassung bei, dass „die Leute fürs erste genug von uns“ haben. Von einer Trennung war jedoch von keiner Zeit die Rede.

Allerdings sind U2 auch nach längeren Pausen wieder zurückgekehrt: Zwischen „How To Dismantle and Atomic Bomb“ und „No Line On The Horizon“ vergingen fünf Jahre, und erst fünf Jahre später kam dann „Songs of Innocence“. Sorgen machen sollte man sich also erst, wenn im Jahr 2022 keine neue Platte ansteht.

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