Neue Doku enthüllt, dass Whitney Houston als Kind sexuell missbraucht wurde

Neue Doku enthüllt, dass Whitney Houston als Kind sexuell missbraucht wurde

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Kevin Macdonalds („Ein Tag im September“, „11.22.63 – Der Anschlag“) neue Dokumentation dürfte eine Menge Staub aufwirbeln. Der britische Regisseur hat mit „Whitney“ die erste von der Familie autorisierte Dokumentation über Whitney Houston gedreht. Sie wurde am Mittwoch (16. Mai) bei den Filmfestspielen in Cannes uraufgeführt.

Obwohl der Film erst am 6. Juli in den Kinos zu sehen sein wird, kommen jetzt erste Enthüllungen daraus  ans Licht. Die traurigste davon ist wohl, dass die Sängerin in ihrer Kindheit schwer missbraucht worden sein soll. Laut Houstons Halbbruder Gary, der in der Doku zu sehen ist, wurden er und Houston als Kinder von Dee Dee Warwick, einer Nichte von Houstons Mutter Cissy Houston und der Schwester der Sängerin Dionne Warwick, belästigt.

Whitney Houston nahm das schreckliche Geheimnis mit ins Grab

Whitney Houstons ehemalige Assistentin, Mary Jones, sagte, dass Houston ihr die traumatische Kindheitserfahrung anvertraut habe, ihrer Mutter aber nie davon erzählen konnte. Dee Dee Warwick, selbst eine Soulsängerin, die mit Aretha Franklin zusammenarbeitete, starb 2008 im Alter von 63 Jahren. Houston starb 2012 mit 48 Jahren.

Bisher hat die Familie die neue Dokumentation noch nicht gesehen, wie Regisseur Kevin Macdonald „Vanity Fair“ bestätigte. Cissy Houston und Dionne Warwick wurden aber darüber informiert. Macdonald fühlte sich gezwungen, an dem Film zu arbeiten, nachdem er sich stundenlang unveröffentlichtes Houston-Filmmaterial angesehen hatte. Danach fragte er sich nach eigenen Angaben, ob Houston möglicherweise ein schreckliches Geheimnis für sich bewahrt haben könnte – das möglicherweise auch ihren jahrelangen Kampf mit der Sucht erklärt.

Starke Familienkonflikte

Ursprünglich vermutete der Regisseur, dass Houston vor allem mit ihrer Sexualität zu kämpfen hatte. Die Musikerin pflegte wohl auch eine längere romantische Beziehung zu ihrer engen Freundin Robyn Crawford, die sie allerdings nie öffentlich machte. „Das wirkliche Problem hat mit ihrer Familie, mit Rasse und, so nehme ich es nach meinen Recherchen an, mit ihrer Kindheit zu tun“, sagte er.

„Whitney“ berührt mehrere Aspekte von Houstons Erziehung und zeigt auch auf, dass es innerhalb der Familie reichlich angespannte Beziehungen gab.

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