YouTube will Musik-Fans mit noch mehr Werbung nerven

Nutzer von YouTube, welche die Streaming-Plattform fast ausschließlich zum Abspielen von Musikvideos nutzen, könnten in Zukunft noch mehr verärgert werden. Das Unternehmen, das zu Google bzw. Alphabet gehört, will Werbeeinspielungen während solcher Clips um ein Vielfaches erhöhen, um die User dazu zu bringen, sich für den neuen Musik-Abonnement-Service von YouTube anzumelden.

Lyor Cohen, der Chef der neu gegründeten YouTube-Musik-Tochter, sagte beim Digitalfestival SXSW, dass ein solcher neuer Musik-Streaming-Service in Arbeit sei und dass Nutzer dort bald exklusive Videos, Playlists und mehr erhalten könnten. Das System sei bereits in einer ersten Testphase.

YouTube will seine Nutzer regelrecht frustrieren

Cohen drohte, dass YouTube es darauf ankommen lasse, die bisher an Kostenloses gewöhnten Nutzer regelrecht zu „frustrieren“. „Sie werden nicht glücklich sein, nachdem Sie „Stairway to Heaven“ hören und dann gleich mit Werbung konfrontiert werden“, sagte er. YouTube will in den nächsten Jahren mit einem eigenen Modell Spotify und Apple Music Konkurrenz machen.

„Es gibt sehr viele Leute bei YouTube, die wir frustrieren und verführen können, Abonnenten zu werden“, sagte Cohen. „Wenn wir das getan haben, wird der ganze Unsinn weg sein und die Artikel, die die Leute über diesen Unsinn schreiben, werden nicht mehr existieren.“

Mit Unsinn meint der YouTube-Musik-Chef die anhaltende Diskussion um Urheberrechtsverletzungen bei YouTube und auch die Debatte um die gerechte Bezahlung der Künstler, deren Musik auf dem Streaming-Portal abgerufen wird.


Sonnenmilch-Penis auf Frauen-Schulter erregt das Netz

Es ist einer der ältesten Hüte der Werbeindustrie: Sex sells. Das gilt auch noch 2019, wenngleich die Sensibilität stark gewachsen ist, plumpe Motive, die Frauen (und natürlich auch Männer) zu Objekten der Schaulust degradieren, kritisch zu kommentieren. Seit einigen Jahren ist der Smoothie-Hersteller True Fruits aus Bonn in diesem Segment besonders aktiv. Immer wieder gab es in der Vergangenheit Plakataktionen, die alles andere als zweideutig waren. Smoothies mit Chiasamen-Anteil wurden unter dem Hashtag #samensaft verkauft und mit dem Slogan „Oralverzehr - schneller kommst du nicht zum Samengenuss“ beworben. Manche fanden es dreist und witzig - andere einfach nur peinlich und…
Weiterlesen
Zur Startseite