11 neue Sexualstraftaten gegen R. Kelly – es drohen bis zu 30 Jahre Haft

Die Staatsanwaltschaft Chicago hat Anklage gegen R. Kelly in 11 neuen Fällen erhoben. Der Anwalt des US-amerikanischen Musikers und Produzenten hatte zuletzt Kellys Abwesenheit bei einer Gerichtsverhandlung mit seinem Analphabetismus erklärt.

Bisher beteuerte der Rapper vehement seine Unschuld und es wird erwartet, dass er auch in den neuen Fällen auf nicht schuldig plädiert. Sollte er jedoch schuldig gesprochen werden, drohen ihm wegen einiger der Anklagepunkte bis zu 30 Jahre Haft.

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Kellys Anwalt Steve Greenberg sagte nun aus, dass es sich bei den neuen Anschuldigungen um Vorwürfe eines bereits bekannten Opfers handle. Im Februar war der 52-Jährige schon wegen sexuellen Missbrauchs in zehn Fällen angeklagt worden, die sich innerhalb von 10 Jahren abgespielt haben sollen. Bei einigen Opfern soll es sich um Minderjährige gehandelt haben.

R. Kelly droht Haftstrafe

Rechtsexperten zweifeln stark daran, dass richterlich noch Untersuchungshaft für Kelly angeordnet werden kann. Im Februar war er aus dieser schon nach drei Tagen und einer Kautionszahlung von umgerechnet etwa 882.000 Euro entlassen worden.

Auch wenn nun weitere Vorwürfe auf ihn zukommen, rechnet Greenberg damit, dass sich Kelly vor Gericht durchsetzen wird.


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