Abba: Deepfake-Fan-Video zu „Don’t Shut Me Down“ sorgt für Verstörung, aber auch Zuspruch


von

Agnetha, als auch Frida sind am Marketing des „Voyage“-Albums nicht wirklich beteiligt, die beiden Sängerinnen halten sich aus der Promo raus – bis auf wenige Filmschnipsel aus und vor dem Aufnahmestudio sind sie öffentlich nicht zu sehen. Die Redearbeit übernehmen Björn und Benny. Die bisherigen Videos zu den Single-Auskopplungen „I Still Have Faith In You“, „Don’t Shut Me Down“, „Just A Notion“ und „Little Things“ beinhalten Archivmaterial oder andere Darsteller.

Da werden Fans, die das Quartett, wie es heute aussieht, gerne in einem Video sehen würden, schonmal kreativ. Wie in diesem selbstgemachten Clip zu „Don’t Shut Me Down“, der mittels Deepfake mit Fotomaterial die vier Musiker singend zeigt.

Manche User finden das Video befremdlich. „Wow, ein bisschen seltsam und gelegentlich unheimlich, aber auch clever gemacht, wenn es das Damals und Heute miteinander verbindet“, schreibt einer.  Ein anderer: „Haha, arme Agnetha. Wegen des Blickwinkels sieht es aus, als hätte sie einen richtig dicken Nacken. Komisch, sich das anzusehen. Mit besseren Fotos könnte das besser sein, gerade für die zwei Mädchen.“

Einige Kommentatoren verweisen darauf, dass Deepfake noch nicht ausgereift genug sei, manche auf den „Uncanny Valley“-Effekt, nach dem zu menschenähnliche Kunstfiguren eher abschreckend wirken.

Die meisten Fans aber zeigen sich begeistert. Ein Fan schreibt: „Wahnsinn! Auf mich wirkt das echt!“

Das Fan-Video zu „Don’t Shut Me Down“: