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Amazon Prime Video: Das sind die besten Amazon-Filme aller Zeiten

Auf Amazon Prime Video findet man nicht nur viele „Amazon Originals“-Serien, sondern auch „Amazon Originals“-Filme. Das Onlineversandhaus betreibt nämlich mit Amazon Studios seit 2010 ein eigenes Filmstudio, das in den vergangenen Jahren viele Filme produziert oder deren Verleih – oft auch in Kooperation mit anderen Filmfirmen – übernommen hat. Ein Großteil der Filme der Amazon Studios lief auch im Kino. Hier finden Sie eine Übersicht der besten „Amazon Studios“-Filme.

Ein wichtiger Hinweis für Nutzer von Amazon Prime Video: Nicht alle „Amazon Studios“-Filme sind dauerhaft im Prime-Angebot von Amazon Prime Video enthalten, sprich: manche der Filme muss man zusätzlich leihen oder kaufen.

Amazon Prime Video: Das sind die besten Amazon-Filme aller Zeiten

The Big Sick (2017)

Der in Chicago lebende Kumail (Kumail Nanjiani) ist ein eher wenig erfolgreicher Stand-Up-Comedian; nebenbei verdient er sich als Uber-Fahrer etwas dazu. Er entstammt einer traditionsbewussten pakistanischen Einwandererfamilie, die ihm eine pakistanische Partnerin vermitteln will. Kumail lehnt das Konzept der arrangierten Ehe ab. Als er eines Abends die Amerikanerin Emily kennenlernt, verliebt er sich prompt. Doch der Beziehung stellt sich mehr als nur das traditionelle Weltbild seiner Familie entgegen: Emily erkrankt schwer und wird in ein Koma versetzt.

Die Story des Films basiert auf der wahren Lebensgeschichte des Hauptdarstellers Kumail Nanjiani, der sich selbst spielt. „The Big Sick“ erzählt das erste Jahr seiner Beziehung zu seiner späteren Ehefrau Emily V. Gordon nach, die im Film von Zoe Kazan verkörpert wird. Die Eheleute Nanjiani/Gordon schrieben auch das Drehbuch zum Film – und wurden dafür für einen Oscar nominiert.

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Cold War – Der Breitengrad der Liebe (OT: „Zimna Wojna“) (2018)

Die junge Polin Zula Lichon (Joanna Kulig) wird bei einem landesweiten Casting für das Gesangs- und Tanz-Ensemble „Mazurek“ entdeckt. „Mazurek“ ist ein vom polnischen Staat in den Jahren nach dem zweiten Weltkrieg initiiertes Kulturprojekt, das durch sozialistische Länder tourt und dort folkloristische Lieder aufführt. Somit geht es bei „Cold War“ viel um Musik, viel um Politik, aber vor allem steht in dem Zentrum des Films die Liebesgeschichte zwischen Zula um den Leiter des Ensembles, Wiktor (Tomasz Kot). Dieser verlässt „Mazurek“, als ihm die politische Führung zuviel in die Auswahl der Stücke hereinredet – und geht nach Paris. Zulas und Wiktors Wege kreuzen sich immer wieder, aber die politischen Wirren des titelgebenden Kalten Krieges stehen ihrer Liebe immer wieder im Weg. Der in schwarz-weiß gedrehte „Cold War“ wurde vielfach ausgezeichnet und sogar für drei Oscars nominiert, unter anderem Pawel Pawlikowski für die beste Regie.

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Don’t Worry, weglaufen geht nicht (OT: „Don’t Worry, He Won’t Get Far On Foot“) (2018)

Anfang der 1970er erlebt der alkoholsüchtige John Callahan eine durchzechte und folgenschwere Nacht: Callahan zieht von Party zu Party, lernt Dexter (Jack Black) kennen. Beide sind stark betrunken, als sich Dexter ans Steuer und Callahan auf dem Beifahrersitz eines Autos sitzt. Es kommt zu einem schwerwiegenden Autounfall. Beide überleben, Callahan ist von nun an aber querschnittsgelähmt. Der Film schildert Callahans Weg zurück ins Leben und auch seine allmähliche Abkehr vom Alkohol. Dabei helfen nicht nur Stunden in einer Selbsthilfegruppe, sondern auch, dass er eine Leidenschaft fürs Zeichnen entwickelt und sein eigenes Talent für provokanten Humor entdeckt.

Gus Van Sant, der sein Talent als Chronist für Außenseiterschicksale niemandem mehr beweisen muss, schildert in eindrücklichen Aufnahmen eine einzigartige, wahre Biographie – und versammelt zudem einen tollen Cast, dem unter anderem auch Rooney Mara und Jonah Hill angehören. Ein besonderes Schmankerl für Musikfans: In „Don’t Worry, weglaufen geht nicht“ bekleiden mit Kim Gordon, Beth Ditto sowie Carrie Brownstein berühmte Musikerinnen kleinere Nebenrollen.

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I Am Not Your Negro (2016)

Die Dokumentation „I Am Not Your Negro“ ist nicht nur eine Biografie des amerikanischen Autors James Baldwin, sondern folgt auch dessen Erinnerungen an die Bürgerrechtsbewegung in den USA: Raoul Pecks Doku ist inspiriert von einem unvollendeten Manuskript des 1987 verstorbenen Baldwins mit dem Titel „Remember This House“, in welchem er Eckdaten aus dem Leben wichtiger Vertreter der Bürgerrechtsbewegung – darunter Malcolm X oder Martin Luther King Jr. – aus seiner Perspektive niederschrieb. Auch wenn Baldwins Textvorlage aus den 1970er-Jahren stammt, sind die gesellschaftlichen Themen, die er darin verhandelt – darunter Rassismus, gesellschaftliche Ausgrenzung oder Polizeigewalt – nach wie vor aktuell und werden von Regisseur Raoul Peck greifbar und vor allem ergreifend bebildert.

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Manchester By The Sea (2016)

Es war nicht nur die erste „Amazon Studios“-Produktion, sondern die erste Produktion irgendeines Streaming-Dienstes, die es schaffte, bei den Oscars in der Kategorie „Bester Film“ nominiert zu werden. In „Manchester By The Sea“ kehrt Lee (Casey Affleck) nach dem Tod seines Bruders Joe (Kyle Chandler) in seinen ehemaligen Wohnort Manchester-by-the-Sea zurück. Bei einem Amtsbesuch findet er heraus, dass Joe ihn unerwarteterweise schon vor längerer Zeit als Erziehungsberechtigten für dessen Sohn Patrick (Lucas Hedges) eintragen ließ. In Rückblicken erfährt man, wie die Leben der beiden Brüder verliefen, warum Lee überhaupt Manchester-by-the-Sea verließ – und warum dessen Ehe zu Randi (Michelle Williams) scheiterte. Das realistische Drama von Regisseur Kenneth Lonergan trumpft vor allem durch die ergreifenden darstellerischen Leistungen auf. Casey Affleck erhielt für seine Hauptrolle den Oscar, Michelle Williams für ihre Nebenrolle eine Oscar-Nominierung.

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Paterson (2016)

In der Stadt Paterson, New Jersey lebt der Busfahrer und Hobby-Poet Paterson (Adam Driver), der tatsächlich genau so heißt wie die Stadt, in der er gemeinsam mit seiner Ehefrau Laura (Golshifteh Farahani) und der Bulldogge Marvin lebt. Paterson widmet sich sehr gerne und oft der Poesie, schreibt viele Gedichte in ein Buch, das er immer bei sich trägt – hält die Schreiberzeugnisse jedoch vor der Öffentlichkeit geheim. Seine Frau erkennt aber das große Potential in seinen Texten und versucht ihn zu motivieren, die Gedichte endlich zu veröffentlichen. Jim Jarmusch inszeniert „Paterson“ als melancholische Erzählung. Es ist ein nachdenklicher Dialogfilm, der sich poetisch auf die Entwicklungen in den Leben seiner Protagonisten und der Menschen drumherum fokussiert.

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Die Taschendiebin (Internationaler Titel: „The Handmaiden“) (2016)

Dieser erotische Psychothriller spielt in den 1930er-Jahren im von den Japanern besetzten Korea: Fukiwara (Ha Jung-Woo) ist ein einfacher Ganove. Er schmiedet einen Plan, in dem er sich als Graf ausgibt, um in die Nähe der japanischen Thronerbin Hideko (Kim Min-hee) zu kommen, sie zu verführen und später zu heiraten. Ziel ist es, an ihr Vermögen sowie an Macht zu gelangen. Hierfür möchte er es erreichen, dass Hideko nach der Heirat für verrückt erklärt und in eine Irrenanstalt eingewiesen wird. Bei diesem Unterfangen soll ihm die Taschendiebin Sook-hee (Kim Tae-ri) helfen, die Fukiwara als Dienstmädchen einstellen lässt.

Aus dieser Drei-Personen-Konstellation entwickelt sich ein romantisches und psychologisches Vexierspiel, in dem der Zuschauer nie so recht weiß, wer wem einen Schritt voraus ist. Der spannende und mitunter auch explizite Film des südkoreanischen Regisseurs Park Chan-wook, der vor allem durch „Oldboy“ international bekannt wurde, erhielt zahlreichen Preise – unter anderem den BAFTA-Award für den besten fremdsprachigen Film.

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