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Nick Drake

Obwohl Nick Drake zu Lebzeiten der breiteren Öffentlichkeit unbekannt blieb, wird er von verschiedenen Künstlern wie Elton John, R.E.M. und Norah Jones als große Inspiration bezeichnet. Er veröffentlichte vor seinem Tod drei Studioalben: „Five Leaves Left“, „Bryter Layter“ und „Pink Moon“. Weitaus bekannter wurde er nach seinem Tod 1974, nicht zuletzt wegen des Songs „Pink Moon“, der in einem Volkswagen-Werbespot verwendet wurde.

Nicholas Rodney Drake wurde 1948 in Rangun, Birma geboren und begann während seiner Schulzeit, Gitarre zu spielen und erste Songs zu schreiben. Schon kurze Zeit später unterschrieb er einen Plattenvertrag und das Debüt-Album „Five Leaves Left“ (1969) erschien. Es enthält zehn melancholische, dezent instrumentierte Songs, verbuchte aber keinen großen Erfolg, obwohl es von Kritikern hoch gelobt wurde.

„Bryter Layter“ erschien nur ein Jahr später und wurde teils mit Orchesterarrangements versehen, was die melancholische Stimmung des Albums unterstützte. Obwohl es als das perfekte Drake-Album bezeichnet wurde, blieb der Erfolg wiederum aus, was Nick Drake in eine Sinnkrise stürzte: er brach sein Studium ab und nahm 1972 innerhalb von zwei Nächten „Pink Moon“ auf. Das Album wurde auf eigenen Wunsch nicht arrangiert und beinhaltet Aufnahmen, die Nick Drake an der Gitarre und am Mikrofon wiedergeben und nur vereinzelt durch Klaviertöne aufgelockert werden.

Der depressive Drake litt zunehmend unter seiner Krankheit. Nach der Veröffentlichung von „Pink Moon“ verschlechterte sich sein Zustand. Auch ein Klinik-Aufenthalt konnte ihm nicht helfen. Im Februar 1974 nahm Nick Drake vier letzte Songs auf, die erst 1986 posthum auf „Time Of No Reply“ veröffentlicht wurden. Am 25.11.1974 wurde er tot in seinem Bett aufgefunden, er starb an einer Überdosis Antidepressiva im Alter von 26 Jahren.

Durch die Verwendung seines Songs „Pink Moon“ in einem Volkswagen-Werbespot konnte seine Bekanntheit 2000 enorm gesteigert werden und seine Alben verkauften sich innerhalb eines Monats mehr als in seiner gesamten musikalischen Laufbahn zu Lebzeiten. 2004 erschien durch sein Label und seine Schwester Gabrielle die Compilation „Made To Love Magic“ mit dem bisher unveröffentlichten Song „Tow the Line“. Die zu Promotionzwecken veröffentlichten Singles „Magic“ und „River Man“ waren Drakes erste Erfolge in den britischen Single Charts.

Nick Drake haben wir außerdem gefunden in:

11.04.2020:  Als Jeff Buckley 1997 starb, verlor die Welt einen einmaligen Musiker. ROLLING STONE erinnert an den Sänger und Gitarristen. in Jeff Buckley: Die tragische Todesursache des Ausnahmekünstlers

01.03.2020:  Mit „Hyperspace“ hat Beck unlängst sein 14. Studioalbum veröffentlicht. Seit Anfang der 90er-Jahre experimentiert der kalifornische Eklektiker mit Folk, Rap, Electro, Rock und allem, was Retro ist. Eine Übersicht in Beck: Buyer's Guide – die besten Alben

17.11.2019:  Konzertberichte u.a. von Elbow, Blumfeld, Nick Waterhouse, Villagers und Teenage Fanclub. in ROLLING STONE Beach, der Samstag: Als fressen einem Seepferdchen aus der Hand

Reviews zu Nick Drake


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  • Nick Drake - Pink Moon

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Die besten Songs aller Zeiten: „Bittersweet Symphony“ von The Verve

Ihr größter Hit bringt den langsamen Tod: 1997 möchten The Verve für „Bittersweet Symphony“, das auf ihrem Album „Urban Hymns“ erscheinen sollte, ein Orchester-Sample des Stones-Klassikers „The Last Time" verwenden und erhalten die Genehmigung. Man trifft mit Allen Klein, Eigentümer des Rechteinhabers ABKCO Records, eine mündliche Vereinbarung und einigt sich bezüglich der Komponistenrechte auf 50/50. Als der Song jedoch in den UK und USA hoch in die Charts fliegt, bekommen The Verve einen Anruf: Die Band soll die kompletten Rechte an ABKCO abtreten oder die Platte aus den Regalen nehmen. Mick Jagger und Keith Richards erhalten Rechte an „Bittersweet Symphony“…
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