Asteroid nach Brian Eno benannt

Der astronomische Kleinkörper trägt nun den melodischen Namen „Brian Peter George St John le Baptiste de la Salle Eno“.

Nachdem er am Montag (24. Juni) im Zuge des Musik- und Wissenschaftsfestivals „Starmus“ schon mit der „Stephen Hawking Medal for Science Communication“ ausgezeichnet wurde, konnte Brian Eno sich nun über eine weiter Ehrerweisung der besonderen Art freuen.

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Ein astronomischer Kleinkörper, vorher nur unter dem Namen „81948 (2000 OM69)“ bekannt, trägt nun den nicht minder außergewöhnlichen Titel „Brian Peter George St John le Baptiste de la Salle Eno“ – kurz „Eno“. Das besagt ganz offiziell ein Zertifikat, das dem 71-Jährigen ausgehändigt wurde.

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Anfang der Woche teilte Eno „Capsule“ – ein Song aus der Neuauflage seines 1983 erschienenen neunten Studioalbums „Apollo: Atmospheres and Soundtracks“. Bereits Anfang Mai veröffentlichte der Musiker den neuen Titel „Like I Was A Spectator“ mit einem aus seltenen N.A.S.A.-Aufnahmen bestehendem Video.

Mondlandung mit Brian Eno

Das Album war 1983 ursprünglich zu Al Reinerts Dokumentarfilm „Apollo“ – später umbenannt in „For All Mankind“ – für seinen Bruder Roger Eno und Daniel Lanois geschrieben worden. Die Doku besteht aus originalen 35mm-Aufnahmen der Mondlandung, nur unterlegt mit Enos Musik.

Brian Eno damals

Das Züricher „Starmus Festival“, das aus Podiumsdiskussionen, Konzerten und Ausstellungen besteht, ehrte Eno für seinen Beitrag zur „Wissenschafts-Kommunikation“. Auch SpaceX-Gründer Elon Musk wurde mit der Medaille ausgezeichnet. Zu den vergangenen Gewinnern gehören unter anderem Neil deGrasse Tyson und Hans Zimmer.

Michael Putland Getty Images
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