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#BEATCovid: neue Konzertreihe „Stay Live“ und virtuelle Ausstellung


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Mit einer Reihe von Projekten, zusammengefasst unter dem Hashtag #BEATCovid, soll auf die Notlage von Künstlerinnen und Künstlern während der Corona-Pandemie hingewiesen, aber auch Lösungen aufgezeigt werden, wie Kultur uns in diesen Zeiten dennoch erhalten bleiben kann. Dazu initiiert ZDFKultur sowohl die Konzert-Serie „Stay Live“, als auch die virtuelle Ausstellung „Malen in der Pandemie“. Unter beatcovid.zdf.de stehen beide Events ab Donnerstag, 18. März, online.

„Stay Live“

Drangsal bei Rock am Ring 2019
Drangsal

Eine neue Konzertreihe will die existenzbedrohte Club- und Musikszene unterstützen: die dreiteilige Sendung „Stay Live“ stellt Musikerinnen und Musiker, die sich gegenseitig inspirieren, auf eine gemeinsame Bühne. So entstehen exklusive Gigs und persönliche Gespräche auf Augenhöhe – über Kunst und Leben in und außerhalb der Pandemie, über die Vorfreude auf den Re-Start der (Konzert-)Kultur, aber auch über die Angst, dass sich die Branche nur langsam erholt.

ZDFkultur Some Stay Live 2021 from AS Mediahouse Berlin GmbH on Vimeo.

ZDFKultur hat dafür drei bekannte Clubs gewinnen können: das SO36 in Berlin, das Uebel & Gefährlich in Hamburg sowie das Leipziger UT Connewitz. Als Gäste sind bisher dabei: Ilgen-Nur, Sofia Portanet, Finna, Dÿse und Danger Dan (Antilopen Gang). Diese Künstler*innen unterhalten sich mit ihren „Paten“: LEA, Joy Denalane, Inga Humpe, Udo Lindenberg, Peaches, Mieze Katz (MiA.) und Drangsal. Zu sehen ist „Stay Live“ ab Donnerstag, dem 18. März, unter https://zdf.de/kultur.

Teil eins von „Stay Live“ beginnt mit den Auftritten im Berliner SO36:

„Malen in der Pandemie“

Die „Digitale Kunsthalle“ präsentiert Werke von sechzehn jungen Malerinnen und Malern aus ganz Deutschland: Arbeiten, die unter dem Einfluss des Lockdown entstanden sind, die aber auch positive Gegenentwürfe zur schlechten Stimmung bieten.  „Malen in der Pandemie“ ermöglicht anhand von Texten und Videos Einblicke in deren kreative Arbeit und präsentiert teils eigens für die digitale Schau entstandene Bilder.

Mit Werken von: Paula Baader (London/Hamburg), Viola Bittl (Frankfurt), Julia Colavita (Berlin), Benjamin Dittrich (Leipzig), Jens Einhorn (Berlin), Pius Fox (Berlin) Gregor Gleiwitz (Berlin), Henriette Grahnert (Leipzig), Dana Greiner (München), Toulu Hassani (Hannover), Sabrina Haunsperg (Düsseldorf), Aneta Kajzer (Berlin), David Lehmann (Cottbus), Bastian Muhr (Leipzig), Franziska Reinbothe (Leipzig), Markus Saile (Köln).

Dieter Jakob

„Komplett auf Schwurbler-Kurs!“: Konzertveranstalter distanzieren sich von Docks und Großer Freiheit 36

Konzertveranstalter wie FKP Scorpio wenden sich mit einem offenen Brief und klaren Worten an die Hamburger Veranstaltungsstätten Docks und Große Freiheit 36. Unterzeichnet haben die u.a. auf Facebook veröffentlichte Stellungnahme auch z.B. Karsten Jahnke Konzerte, Reeperbahn Festival und Semmel-Concerts. Der Grund: In Infokästen und an Stellwänden vor beiden Venues sind Flugblätter und Protestplakate mit Inhalten aufgetaucht, die die Corona-Pandemie leugnen oder relativieren. Unklar ist, ob diese von den Clubs selbst aufgehängt oder nur toleriert wurden. FKP bittet in seinem Brief auch um Stellungnahme der Locations. Bis zum Mittwochnachmittag haben Docks und Große Freiheit 36 nicht reagiert. „In einer Zeit, in…
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