TV Noir: mit The Late Call und Thees Uhlmann


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TV Noir ist eine Singer-Songwriter Show, die einmal im Monat in Berlin im Heimathafen Neukölln vor einem Livepublikum aufgezeichnet wird. Der Ablauf ist dabei immer ähnlich, aber nie gleich: zwei Künstler – Solisten oder ausgewählte „Sprecher“ einer Band – nehmen links und rechts von Erfinder und Moderator Tex auf der Bühne Platz. Auf einer kleinen Sitzlandschaft mit gemütlichem Sofa, Stehlampe, Tisch. Nebenan stehen Barhocker, ein Mikrofon, Instrumente bereit und warten auf ihren Einsatz. Unplugged. Kreischende Gitarren und wummernde Bässe sind hier Fehlanzeige, Ohrenstöpsel benötigen selbst die Zartbesaiteten nicht. Das Publikum belohnt es mit andächtigem Zuhören, wie man es sonst sehr selten erlebt. Das Ergebnis kann man dann bestaunen unter: tvnoir.de oder facebook.com/tvnoir. In der Flimmerkiste: jeden 2. Freitag im Monat um 23.30 Uhr auf ZDFkultur.

The Late Call- Fribourg

Die Lieder des heute in Stockholm lebenden Johannes Meyer alias The Late Call funktionieren wie vertonte Kurzgeschichten. Besonders der Rhythmus der Lieder und die Bedeutung seiner Texte sind ihm wichtig. Diese Liebe zum Detail hört man. Sobald seine Lieder erklingen, tanzt gleich eine Vielzahl schöner Bilder vor dem inneren Auge des Zuhörers. Nachdem er Ende September bei uns in der Show war, ist er nun auf Herbsttour in Deutschland bis Anfang November zu sehen. Und vielleicht gibt es nach seiner Tour noch mehr schöne Städtelieder.

Thees Uhlamnn und Dear Reader im Kurzinterview (Ping Pong)

Auch im September zu Gast, jedoch bereits vor einem Jahr, Thees Uhlmann. Thees, bekannt als Gründungsmitglied der Hamburger Band Tomte, Solokünstler und Autor, hatte so seinen Spaß auf der TV Noir Bühne. Neben seiner Musik musste er sich so manchen Herausforderungen stellen. Schöne Antworten gab es im Kurzinterview, im TV Noir-Jargon auch besser bekannt als PingPong Interview. In diesem Frage-Antwortspiel erzählte Thees, dass er körpereigene Drogen bevorzugt und das Gaffer besser als T(he)esafilm sei. Ob das an dem ganzen T(he)estosteron auf der Bühne lag? Seht selbst: