Highlight: Die Ärzte: 10 kuriose Fakten über „die beste Band der Welt“

Bela B: Nicht aufregen und mal über die „Adolf-für-Doofe-Partei“ lachen!

Bela B ist in diesen Tagen auf Lesereise, um seinen ersten Roman „Scharnow“ vorzustellen. Der spielt in einem fiktiven Dorf in der Nähe von Berlin, in dem allerhand unglaubliche Dinge passieren. Natürlich auch eine Kleinstadtstudie, was viele Fragesteller dazu bewegt, einmal nicht nach dem Zustand der Ärzte zu fragen, sondern was der Musiker so über Deutschland denkt.

Gegenüber der Tageszeitung „Welt“ wurde Bela B nun deutlich, was er von der Entwicklung der AfD und rechtspopulistischen Tendenzen in der Bundesrepublik hält. „Es gibt eine Partei im Bundestag, die mit der extremen Rechten schmust, es gibt die vermeintlich rebellischen Identitären als Angebot an die Jugend, es gibt Bestrebungen, das Holocaustleugnen in den politischen Diskurs zu bringen“, so der 56-Jährige ernst.

„Scharnow“ auf Amazon.de kaufen 

Er habe schon Sorgen, dass sich Deutschland insgesamt politisch in die falsche Richtung bewege. Allerdings sei er selbst ein ziemlich optimistischer Mensch und glaube daran, dass man alles nicht zu ernst nehmen sollte.

Kooperation

„Ich versuche zum Beispiel gerade ein Trump-Fasten“

Bela B: „Ich finde auch, dass man häufiger über Dinge lachen sollte und nicht immer auf alles reagieren. Ich versuche zum Beispiel gerade ein Trump-Fasten. Also einfach nicht mehr alles über diesen Typen zu lesen. Das tut mir gut. Vielleicht täte es uns allen gut, wenn wir uns weniger aufregen und ein paar Provokationen dieser Adolf-für-Doofe-Partei belächeln.“

Immer wieder wird der Ärzte-Song „Schrei nach Liebe“ aus dem Jahr 1993 heranzitiert, wenn es um musikalische Stellungnahmen gegen rechte Gewalt geht. Vor zwei Jahren landete er wegen einer Fan-Initiative noch einmal auf Platz eins der Charts. Für den Musiker war es Ehrensache, dass die dadurch entstandenen Einnahmen anschließend einem guten Zweck zukommen sollten: „Die Einnahmen haben wir gespendet. Wir wollten daran kein Geld verdienen, wir wollten uns nicht bei der AfD dafür bedanken müssen.“


„Rückkehr“: Die Ärzte feiern sich mit neuem Song vor allem selbst

Nach „Abschied“ veröffentlichen Die Ärzte jetzt ihren Song „Rückkehr“ und widerlegen damit die selbst heraufbeschworenen Gerüchte um das Ende der „besten Band der Welt“ – vorerst zumindest, denn im Song heißt es: „Es ist schon viel zu lange her / es wird langsam Zeit für unsere Rückkehr / kommt und seht es, bevor es zu spät ist“ Ob die letzte Zeile ein erneuter Schachzug zur taktisch-cleveren Selbstvermarktung ist, bleibt offen. Nachdem das im Februar und März begonnene Rätselraten auf der Band-Website bezüglich eines tatsächlichen Abschiedes mit dem gleichnamigen Song vor ein paar Wochen aufgelöst wurde, ist jetzt klar: „Ja, ich…
Weiterlesen
Zur Startseite