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Unvergessliche Bowie-Momente (4)

David Bowie in „The Prestige“: Tesla durchschreitet das Blitzlichtgewitter

David Bowie war mehr als nur ein „Sänger, der auch als Schauspieler aufgetreten ist“. Wenn Bowie als Schauspieler auftrat, dann war er auch ein Schauspieler. Ein echter Schauspieler, der ganz hinter seiner Rolle verschwinden konnte. Das zeigte er, ein letztes Mal, in Christopher Nolans „The Prestige“ von 2006.

Nach seinem Herzinfarkt 2004 hatte der damals 57-Jährige sich vom Tourneeleben verabschiedet, aus der Öffentlichkeit zurückgezogen aber hatte er sich noch nicht. 2005 gab es einen Live-Auftritt mit Arcade Fire in Montreal, und in Ricky Gervais‘ TV-Serie „Extras“ setzte er sich für den „Little Fat Man“ ans Klavier, in der Rolle als David Bowie.

Christopher Nolan und Bowie standen seit dem brillanten „Memento“ (2000) in Kontakt. Das fatalistische „Something In The Air“ illustrierte damals den Abspann des Films. Für „The Prestige“, einen Thriller über zwei konkurrierende Magier im London Ende des 19. Jahrhunderts, konnte er den Musiker dann für eine Nebenrolle gewinnen. Sie war wie geschaffen für Bowie: Er verkörperte Nikola Tesla, den Physiker und Erfinder des Zweiphasenwechselstroms. So wie in Christopher Priests Romanvorlage wird Tesla auch in Nolans Film mystifiziert: Als einziger echter Zauberer gelingt es ihm eine magische Maschine zu entwerfen. Einen Kasten, der Menschen dupliziert und teleportiert.

Die Welt ist nicht bereit für seine außerordentlichen Fähigkeiten. Wohin wird Tesla gehen, nachdem seine ängstlichen Mitmenschen ihn vertrieben haben? Bowie spielt den Wissenschaftler als einen verschlossenen Menschen, der weiß, dass seine Erfindungen ihm am Ende nur Probleme bereiten werden.

Sein Auftritt nach einer guten dreiviertel Stunde kommt völlig überraschend. Und Regisseur Nolan beschenkt Bowie mit dem besten aller möglichen Auftritte in einem seiner Filme: Wie ein Rockstar läuft er auf einer Bühne von hinten ins Bild, durch ein Blitzlichtgewitter hindurch, ruhig und ready. Ausdruck höchster Kunst: Wie Bowie auf den letzten Zentimetern am Bühnenrand leicht langsam wird (siehe Video).



Erinnerung an Star-Fotograf Peter Beard in Bildern

Der Künstler, Sammler, Tagebuchschreiber und Buchautor Peter Beard arbeitete mit Francis Bacon und Salvador Dalí zusammen, er gestaltete Tagebücher mit Andy Warhol und ging mit den Rolling Stones auf Tour. Als Modefotograf nahm er Vogue-Stars wie Veruschka mit nach Afrika. Auf dem Kontinent fand er aber auch die Motive seines Lebens - die schier unendliche Vielfalt der Tierwelt. Nun ist Peter Beard im Alter von 82 Jahren gestorben. Er galt wochenlang als vermisst. Nun gibt es die traurige Gewissheit. Seine Leiche wurde in einem Tierpark geborgen. „Peter war ein außergewöhnlicher Mann, der ein herausragendes Leben gelebt hat“, schrieb seine Familie…
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