ROLLING STONE-Ausgabe 07/2019 MIT EXKLUSIVER PHIL COLLINS 7-INCH SINGLE

Die besten Alben aller Zeiten: „Blind Faith“ von Blind Faith

Eigentlich gibt es hier nichts zu mäkeln: Auf der Platte hört man feisten Bluesrock, schwer drückend und manchmal in psychedelische Sphären driftend, ganz nach der Mode der Zeit und bestimmt nicht schlechter als bei der Konkurrenz.

Aber eben auch nicht besser. Dabei hatte man sich genau das nach der Papierform versprochen, denn bei Blind Faith handelt es sich immerhin um die erste gecastete Supergroup, zusammengesetzt aus den Handwerksmeistern der Zunft.

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Von Cream kamen Eric Clapton und Ginger Baker, von Traffic holte man Steve Winwood. Der Family-Bassist Rick Grech füllte die Reihen auf. Ein Zweckbündnis, das immerhin dieses eine Album lang hielt.

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Blind Faith live 1969

Blind Faith spielten übrigens am 07. Juni 1969, vor 50 Jahren, im Londoner Hyde Park bei einem kostenlosen Open Air-Konzert vor nahezu 100.000 Zuschauern zum ersten Mal gemeinsam live.

Das Skandal-Cover

Eine 11-Jährige ohne T-Shirt. Das Mädchen Mariora Goschen sagte später, ihr sei ein Pferd für die Aufnahme versprochen worden. Das Album kam mit einem Alternativcover auf dem Markt, darauf war dann die Band zu sehen.

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Kritik: Eric Clapton in Berlin – Blues im Blut

„Working on the sound of the band, trying to get the music right“, moniert Eric Clapton in „Pretending“ – und wird mit dieser Aussage für das bevorstehende Konzert weitestgehend Recht behalten. Über die Hälfte der Show – da sind „I Shot The Sheriff“, „Nobody Knows You When You're Down and Out“ und „Layla“ schon vorbei – gelingt es dem Team am Mischpult nicht, einen dem Gitarrengott würdigen Sound zu gewährleisten. Doch auch Sir Eric Clapton selbst war es an diesem Abend in der Mercedes-Benz Arena Berlin nicht möglich, dem Adelsprädikat gerecht zu werden. Wenn man die Gitarre von „Slowhand“ hören…
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