„Ich habe enormen Respekt“: Das twittert Donald Trump am Weltfrauentag


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US-Präsident Donald Trump fällt immer wieder mit frauenverachtendem Verhalten und sexistischen Kommentaren auf – die er genauso oft relativiert, indem er seinen Respekt vor Frauen beteuert. Da verwundert es nicht, dass das Staatsoberhaupt der Vereinigten Staaten den internationalen Weltfrauentag nun zum Anlass nahm, dies zu wiederholen.

„Ich habe enormen Respekt vor Frauen und den vielen Rollen, die sie einnehmen. Sie sind für den Grundstock unserer Gesellschaft und unserer Wirtschaft unerlässlich.“

Doch damit nicht genug:

„Nutzt den internationalen Weltfrauentag, um mit mir zusammen die kritische Rolle der Frau hier in Amerika und auf der ganzen Welt zu ehren.“

Tweets zum internationalen Weltfrauentag klingen wie Hohn

Diese Tweets klingen, mit Hinblick auf Trumps Verhalten gegenüber Frauen, wie Hohn. Deshalb verwundert es nicht, dass die Twitter-Community das zum Anlass nahm und den Präsidenten mit seinen eigenen sexistischen Aussagen aus der Vergangenheit konfrontierte.

https://twitter.com/KeeganNYC/status/839436247416328193

„..oh ja, so viel Respekt,“ kommentierte beispielsweise dieser User und postete gleich noch einen Videobeweis dazu.

Dieser Twitterer hatte eine Idee, was Donald Trump wohl unter Respekt verstehen mag:

https://twitter.com/KeeganNYC/status/839436247416328193

„…indem du die Genitalien von fremden Frauen begrabscht.“

Donald Trump: Frauenfeindliche Aussagen und sexuelle Übergriffe

In der Vergangenheit hatte der amerikanische Präsident allerlei respektlose Bezeichnungen für Frauen gefunden: Er nannte sie unter anderem „fette Säue“, „Schlampen“ oder „Hündinnen“. Als er damit von der TV-Moderatorin Megyn Kelly konfrontiert wurde, nannte er sie „Bimbo“ und sagte über die Interviewsituation: „Aus ihren Augen kam Blut, Blut kam aus ihr heraus … woher auch immer.“

Über Ivanka Trump sagte Trumo, dass er sie daten würde, wenn sie nicht seine Tochter wäre und plauderte offenherzig über ihre Brüste. Außerdem gingen während des Wahlkampfes im vergangenen Jahr mehrere Frauen an die Öffentlichkeit, weil er ihnen gegenüber sexuell übergriffig gewesen sein soll.


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