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Drittanbieter wollen mit dem Eurovision Song Contest richtig Kasse machen

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Drittanbieter wollen mit dem Eurovision Song Contest richtig Kasse machen

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Extra früh aufstehen, sich vor den Laptop oder das Handy klemmen und alle paar Sekunden den Browser aktualisieren, nur um dann auf die Meldung eines überlasteten Servers zu starren – Konzertliebhaber kennen dieses Szenario nur allzu gut. Die letzte Möglichkeit, die Lieblingsband doch noch live erleben zu können, bieten dann oft nur Wiederverkäufer-Portale wie beispielsweise Ebay oder Viagogo.

2000 Tickets in 15 Minuten

Ebendiese Plattformen sind nun zum wiederholten Mal in die Kritik geraten, wie „Bild“ kürzlich berichtete – der Streitpunkt diesmal: Tickets für den bevorstehenden Eurovision Song Contest in Kiew. Nach einigen Schwierigkeiten startete der offizielle Kartenvorverkauf circa eine Woche später als geplant am 14.02., innerhalb von 15 Minuten wurden bereits 2.000 der insgesamt 8.000 verfügbaren Final-Tickers verkauft.

Tickethandel boomt

Allerdings: Es scheinen eher weniger inbrünstige ESC-Fans als viel mehr geschäftstüchtige Wiederverkäufer gewesen zu sein, die einen Großteil der Karten ergatterten – denn bereits wenig später fanden sich die Tickets auf der Verkaufsplattform Viagogo, zu einem Preis, der bis zu zehn Mal höher als der ursprüngliche ist.

Von 70 auf 520 Euro

Laut „Bild“ kosteten Tickets der Mittelklasse beim offiziellen Verkäufer rund 70 Euro, werden im Internet dagegen ab circa 320 Euro angeboten – Einzeltickets derselben Kategorie sogar für 520 Euro. Zu jeder Zeit wurden bei einem Test der Tageszeitung über 150 Tickets auf dem Portal angeboten, was „Bild“ zufolge auf eine „systematische Strategie der Abzocke“ schließen lässt.

Zwar sollte es eigentlich klar sein, dennoch rät Produzent EBU (Europäische Rundfunkunion) dazu, Tickets ausschließlich bei offiziellen Anbietern zu erwerben. Dumm nur, wenn dort alle Karten vergriffen sind – und man trotzdem unbedingt zum Event will…

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