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Die Streifenpolizei - der Podcast für Film & Serien vom Rolling Stone & Musikexpress

Eminem: Ist P. Diddy schuld am Tod von Tupac?

Mit dem Track „Killshot“ brach Eminem einen YouTube-Rekord und teilte ordentlich gegen Machine Gun Kelly aus. Doch mit einer Zeile sicherte er sich auch die Aufmerksamkeit von denen, die nicht am Beef zwischen MGK und Eminem interessiert sind: „This idiot’s boss pops pills and tells him the he got skills / But Kells, the day you put out a hit, is the day Diddy admits he put the hit out that got ‚Pac killed.“ („Der Boss dieses Idioten wirft Pillen ein und erzählt ihm, dass er’s drauf hat / Aber Kells, der Tag, an dem du einen Hit rausbringst, ist der Tag, an dem Diddy zugibt, dass er den Killer, der ‚Pac getötet hat, auf ihn angesetzt hat.“)

Eminem behauptet also, P. Diddy hätte den Tod von Tupac zu verantworten?

Am Ende des Tracks erklärt Eminem allerdings auch: „And I’m just playin’, Diddy, you know I love you.“ („Und ich mach nur Spaß, Diddy, du weißt, ich liebe dich.“) Trotzdem wird die Anschuldigung in der Hip-Hop-Community heiß diskutiert, der Beschuldigte P. Diddy aka. Puff Daddy aka. Sean Combs äußerte sich aber nicht.

Kooperation

„Es gibt nichts zu spekulieren.“

Jetzt erzählte wiederum Rapper Joe Budden in seinem Podcast, dass es nichts zu spekulieren und reden gebe. „Puff said it’s in his hands and he said I can tell ya. That’s the end of that. He said, ‘Yeah, there’s nothing to say about it. It’s in my hands.’ He’s wild. Period.“ Puff Daddy sei wütend, es gibt nichts zu reden, er wird sich darum kümmern. Alles sehr kryptisch – schlau wird man daraus nicht.

Tupac Shakur war am 7. September 1996 in Las Vegas angeschossen worden und erlag sechs Tage später seinen Verletzungen. Schon zwei Jahre vorher war auf ihn geschossen worden, was er überlebte. Damals beschuldigte er Rapper Notorious B.I.G. und dessen Plattenfirma Bad Boy, deren Chef Puff Daddy ist.

Bis heute wurde kein Täter gefasst. Die ungeklärte Tat bietet weiterhin genug Stoff für (Verschwörungs-)Theorien.


The 27 Club: Von Robert Johnson zu Amy Winehouse

Schon Arne Willander wies in seinem Nachruf auf Amy Winehouse darauf hin: "Sie starb nun mit 27 Jahren, der magischen schwarzen Zahl der Popmusik: Hendrix, Joplin, Morrison und Cobain wurden ebenso alt." Wenig später oder früher sprangen auch die übrigen Medien von seriös bis Gossenblatt an, den ominösen "27 Club" zu thematisieren. Aber wir dürfen uns da nicht beschweren: Schon unsere Gastautorin Alexa Hennig von Lange erinnerte in ihrem sehr persönlichen Beitrag zu Jim Morrisons Todestag "Jim und ich" an den "Klub 27", wie er im Deutschen genannt wird. Es bleibt die Frage, ob man um diese Zahl wirklich einen…
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