Emmy Awards 2022: Das sind die Sieger*innen


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Vom 3. bis 12. September haben wieder die jährlichen Emmy Awards in Los Angeles, Kalifornien, stattgefunden. Es wurden am Abend des 12. Septembers viele Sieger gekürt, unter anderem Lee Jung-jae („Squid Game“) als bester Drama-Darsteller.

In den wichtigsten Kategorien des Abends siegten größtenteils keine neuen Namen. So gewann zum Beispiel die schwarzhumorige Medien- und Familiensatire „Succession“ als bestes Drama. Das Stück siegte bereits 2020 in derselben Kategorie. Auch die Fußballserie „Ted Lasso“ wurde nun zum zweiten Mal als beste Comedy ausgezeichnet. Die Werke holten sogar die südkoreanische Serie „Squid Game“ ein, die als das erste nicht-englische Drama hätte gewinnen können.

Die besten Drama-Darsteller*innen

Allerdings gewann der Hauptdarsteller von „Squid Game“, Lee Jung-jae, als bester Drama-Darsteller. Die weiteren Hauptdarstellerpreise gingen an Jason Sudeikis, der in „Ted Lasso“ einen US-Fußballtrainer spielt, und an Jean Smart, die eine Comedienne in „Hacks“ verkörpert. Zu guter Letzt siegte noch Zendaya mit ihrer Hauptrolle als Rue in der Teenage-Serie „Euphoria“.

Die beste Miniserie

Als beste Miniserie gewann die HBO-Dramedy „The White Lotus“. Sie siegte sogar mit zehn Auszeichnungen – unter anderem für die beste Regie, das beste Drehbuch und die besten Nebendarsteller*innen, die von Murray Bartlett und Jennifer Coolidge repräsentiert werden. Bislang wurde nur die erste Staffel ausgestrahlt. Die Serie stellt eine Gesellschaftssatire über das Leben von reichen Urlaubern in einem hawaiianischen Luxusresort dar.

Die besten Unterhaltungs-Serien

In den Nebenkategorien wurden bereits altbekannte Sieger*innen gekürt. John Oliver gewann nun sieben Mal in Folge mit „Last Week Tonight“ als beste Unterhaltungs-Talkshow. Auch „Saturday Night Live“ definiert sich immer mehr zum Dauersieger – sie gewann zum sechsten Mal in Folge als beste Unterhaltungs-Sketch-Serie. Nach Angaben der Datenbank IMDB sei die Sendung bereits auf 87 Emmy Awards mit mehr als 300 Nominierungen vertreten gewesen.

Das beste Competition-Programm

Die Sängerin und Moderatorin Lizzo räumte den Preis für das beste Competition-Programm ab – knapp gefolgt von „Ru Paul’s Drag Race“. Ihr Format mit dem Titel „Lizzo’s Watch out for the Big Grrrls“ handelt von 13 übergewichtigen Frauen, die darum kämpfen, professionelle Tänzerinnen zu werden. „Die Geschichten, die sie mit uns teilen, sind nicht so besonders, sie kriegen nur keine Plattform. Alles, was ich als kleines Mädchen wollte, war in den Medien ein Mädchen wie mich zu sehen. Dick wie ich. Schwarz wie ich. Schön wie ich“, so Lizzo in ihrer Ansprache.

+++ Dieser Artikel erschien zuerst auf musikexpress.de +++