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METAL HAMMER DAY #2 mit Saltatio Mortis, Avatarium und Irist

METAL HAMMER DAY #2 mit Saltatio Mortis, Avatarium und Irist #DaheimDabei

Avatarium

Avatarium sind eine der Perlen unter den Newcomern der letzten Dekade. Ursprünglich als Nebenprojekt von Candlemass-Gitarrist Leif Edling und Opeth-Mastermind Mikael Åkerfeldt gegründet zeichnete sich schnell ab, dass letzterer wegen der Aktivität seiner Hauptband keine Zeit für das Projekt haben würde. Neue Mitglieder wurden unter Anderem von Evergrey, Krux und Tiamat rekrutiert, und mit Jennie-Ann Smith am Mikrofon fand die Band eine Stimme, die charismatischer kaum sein könnte.

Inzwischen ist Gründer Leif Edling selbst nicht mehr dabei, doch die Band ist fleißig weiter aktiv, hat inzwischen vier starke Alben veröffentlicht und sich auf so einigen Festivals wie dem Graspop Metal Meeting, dem Rockharz oder dem Sweden Rock bewährt. Kein Wunder also, dass die Combo in der Vergangenheit bereits unseren Album des Monats-Titel für sich gewinnen konnte und einen Metal Hammer Award in der Kategorie „Up-And-Coming“ erhielt. Vorhang auf für Avatarium und ihre doomigen Rock-Hymnen!

Irist

Absolute Newcomer, auf die wohl keiner richtig vorbereitet war. Irist haben gerade erst ihr Debütalbum ORDER OF THE MIND vorgelegt, doch jetzt schon ist klar, dass die Band damit ein Lauffeuer entfacht hat. Dafür spricht nicht nur die Tatsache, dass sich Nuclear Blast der Veröffentlichung des Albums angenommen hat, sondern vor allem der drückend brachiale Sound, den die Südamerikaner fahren. Wer einmal das Musikvideo zu 'Creation' gehört und gesehen hat, weiß, was Sache ist – hier werden keine Gefangenen gemacht!

Auf Platte wurde ihr Sound von Erfolgsproduzent Matt Bayles in Form gebracht, der unter Anderem bereits für Russian Circles und Mastodon tätig war. Doch davon, dass Irist auch live mächtig was auf der Pfanne haben, könnt ihr euch in unserem Stream überzeugen!

Saltatio Mortis

Saltatio Mortis machen schon seit Tag eins ihrem Bandnamen alle Ehre. Zunächst versuchten sich die Karlsruher nach ihrer Gründung 2000 als Totentänzer auf dem Parkett von Mittelaltermärkten und als Straßenmusiker. Ihr Motto: „Wer tanzt, stirbt nicht!“ Puristische Mittelalterinstrumentierung, Dudelsäcke und E-Gitarren unter den Narrenhut zu bekommen, ist aber alles andere als einfach. Bereits auf dem Zweitling DAS ZWEITE GESICHT (2002) wagen Saltatio Mortis einen stilistischen Schlenker in Richtung Rock-Image. Doch die Diskografie birgt mehr als metallisch angehauchte Unterhaltungskunst. Während Mittelalter und Moderne auf kommenden Veröffentlichungen miteinander verschmolzen, widmet sich das Oktett seit AUS DER ASCHE (2007) lyrisch zunehmend auch aktuelleren Thematiken: Verschrobene Moralvorstellungen (‘Wirf Den Ersten Stein’), Kapitalismus (‘Wachstum Über Alles’), Gentechnik (‘Ebenbild’) und der zunehmende Rechtsruck (‘Europa’) werden mit Vorliebe von der Gauklerbande kritisch beäugt. Ihr aktuelles Studioalbum BROT UND SPIELE erschien 2018.


Alle Konzerte auf magenta-musik-360.de und #dabei/MagentaTV sehen.

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Eurovision Song Contest: Israel soll bei den White Stripes geklaut haben

Israel ging als Sieger des diesjährigen Eurovision Song Contest hervor: Sängerin Netta Barzilai holte mit ihrem #MeToo-Lied „Toy“ uneinholbare 529 Punkte. Damit würde der Eurovision Song Contest 2019 in Israel stattfinden, erstmals dort seit 1999. Es ist der vierte Sieg des Landes beim ESC. Zuletzt gewann für Israel 1998 die Sängerin Dana International.

Doch jetzt könnte alles anders kommen, denn der Komponist des Liedes wurde laut israelischen Medienberichten nun mit Plagiatsvorwürfen konfrontiert. So soll ganz klar bei „Seven Nation Army“ von den White Stripes geklaut worden sein, findet die Universal Music Group. Konkret geht es um Ähnlichkeiten im Rhythmus. Komponist Doron Medalie will nun nach Los Angeles fliegen, um die Sache persönlich zu klären. Nettas Manager Ofer Menahem streitet hingegen ab, dass Rechtsansprüche geltend gemacht wurden. So berichten israelische Medien, dass er lediglich einen Brief zur Klarstellung erhalten haben soll.

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Wird jetzt der Sieg aberkannt?

Die Regeln des Eurovision Song Contest sind eindeutig: Alle Lieder müssen Originale sein. Sollte der Plagiatsvorwurf anerkannt werden, könnte Israel also der Sieg aberkannt und Netta disqualifiziert werden. In diesem Fall könnte Zypern als neuer Sieger nachrücken. Eleni Foureira landete mit ihrem Lied „Fuego“ auf dem zweiten Platz und bekam im ESC-Finale 436 Punkte.

Netta vs. The White Stripes

Bereits im März machte die israelische Zeitung „Hareetz“ auf die Ähnlichkeiten aufmerksam. Damals schrieben sie:

„Wenn Barzilai ‚I’m not your toy, stupid boy‘ singt, ähnelt die Musik stark dem Lied ‚Seven Nation Army‘ von The White Stripes. Lasst uns hoffen, dass Jack White den Song nicht vor dem Eurovision Song Contest hört, da er uns sonst verklagen könnte.“

Reaktionen seitens der Veranstalter gab es damals jedoch nicht. Auch ist noch unklar, ob es zu einer Klage kommt und Israel rückwirkend disqualifiziert wird. In der Zwischenzeit können Sie sich selbst ein Bild davon machen, inwiefern sich beide Songs ähneln. Wir haben Sie als YouTube-Video in diesem Beitrag eingebettet:



Überraschungs-Comeback: Stefan Raab macht Spezialausgabe vom ESC

Musiker und Musikfans müssen in Zeiten der Corona-Krise mit etlichen Absagen und neuen Terminen rechnen. Neben Festivals und Konzerten wurde auch der für Mitte Mai geplante Eurovision Song Contest (ESC) in Rotterdam abgesagt. Da dafür jedoch kein Ersatz für 2020 geplant wurde, soll laut einer Pressemeldung von ProSieben TV-Urgestein Stefan Raab mit der Idee an sie getreten sein, eine Spezialausgabe des europäischen Musikwettbewerbs zu machen. Und die Idee kam an, so produziert Raab für seinen alten Haussender den „Free European Song Contest“, der am 16. Mai um 20:15 Uhr aus Köln live übertragen werden soll. Dabei würden bei der Produktion alle…
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