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Neunte Kunst

Exklusiver Beatles-Comic: Als John und Paul sich zum ersten Mal trafen


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Die Geschichte der Fab Four wurde in den vergangenen Jahrzehnten in fast jedem Medium in den unterschiedlichsten Farben gezeichnet. Nicht selten kam zur offensichtlichen Hagiographisierung der Versuch hinzu, der Story von der größten Band des Universums noch etwas Entscheidendes hinzuzufügen. Ein paar ausgegrabene biographische Details hier, die Neudeutung eines Songklassikers dort: Über die Beatles scheint es stets etwas zu erzählen zu geben.

Ein neuer Comicband, der sich explizit als Doku-Biopic-Comic versteht und damit auch einen journalistischen Anspruch andeutet (der freilich nur ansatzweise erfüllt werden kann), erforscht den Mythos um John, Paul, George und Ringo aus 24 verschiedenen Perspektiven. So viele frankobelgische Zeichner haben sich in dem Projekt verwirklicht und versucht, die Karriere der Beatles in verschiedenen Szenarien darzustellen.


Mehr aus dem Comic-Blog „Neunte Kunst“:


Wie selbstverständlich ist so ein schimmerndes Mosaik an Betrachtungen entstanden, das von den Anfangsjahren über die „Beatlemania“, den Erfolg mit den „großen Alben“ und dem Bruch 1970 gründlich aufarbeitet, wie es dieser kleinen verschworenen Gemeinschaft aus Liverpool gelingen konnte, die Musikgeschichte entscheidend zu beeinflussen.

ROLLING STONE zeigt einen Ausschnitt aus „The Beatles“ (bahoe books), wie sich John Lennon und Paul McCartney kennenlernten. Illustriert von Lu-K.

Alle Bilder: Bahoe Books


Für Keith Richards ist „Sgt. Pepper's“ von den Beatles ein Haufen Dreck

Das grenzt an Blasphemie: Für Keith Richards gehört "Sgt. Pepper's Lonely Heartsclub Band" zu den am meisten überschätzten Alben aller Zeiten. Und nicht nur das. Für den Gitarristen ist die Platte sogar ein "Haufen von Dreck". Richards, der vor einiger Zeit mit dem "Esquire" eigentlich über seine damals erschienene Soloscheibe "Crosseyed Heart" sprechen wollte, rückte dann auch das Legendenbild der Beatles ordentlich zurecht. Für den 71-Jährigen haben die Stones den Herausforderungen der Zeit wesentlich besser standgehalten als die Fab Four: „Die Beatles klangen großartig, als sie die Beatles waren. Aber ihre Musik hatte eigentlich keine Wurzeln. Ich denke, sie übertrieben…
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