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Neunte Kunst

Dieser Comic erzählt vom Gaceland-Martyrium Priscilla Presleys


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Zum Buch: „I’m Every Woman“ ist Liv Strömquists dritte deutsche Publikation und eine Kompilation ihrer frühen Comics, die in Schweden Ende der Nuller-Jahre erschienen sind. Wie auch schon in ihren später geschriebenen Alben „Der Ursprung der Welt“ und „Der Ursprung der Liebe“ setzt sich Strömquist mit der oft komplizierten Beziehung zwischen Mann und Frau auseinander, wobei sie mit Hilfe von Fakten und (feministischer) Theorie versucht, die Machtverhältnisse offenzulegen. Das gelingt ihr oft scharfsinnig und beißend komisch. Manchmal schießt sie aber auch vollends über das Ziel hinaus und liefert eine nicht selten unfreiwillig komische bebilderte Variante des neusten akademischen Entwicklungsstandes der Gender-Forschung. Auch das hat zweifellos seinen Reiz.

In diesen Comic-Stories zertrümmert die Zeichnerin den Mythos des männlichen Genies und gibt den Frauen eine Stimme, die stets nur als Fußnote an der Seite ihrer schöpferischen, verehrten Göttergatten auftauchten.

Darunter Physikerin Mileva Marić, die ihrem Ehemann Albert Einstein nicht nur Essen kochte, sondern seine Gedankenwelt mehrmals vom Kopf auf die Füße stellte (aber heute komplett vergessen ist), Lee Krasner, die nach der Eheschließung mit Künstler Jackson Pollock ihr eigenes Werk unfreiwillig verdörren ließ, und natürlich Yoko Ono, die wohl kaum je mit einem realistischen, gar versöhnlichen Blick betrachtet wurde. Hier gibt’s die Revanche!

Auf der nächsten Seite lesen Sie ein Interview mit Liv Strömquist

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„Invincible“ von Robert Kirkman: Superheld für Erwachsene

„Invincible“ ist die Geschichte von Schüler Mark Grayson, dessen Vater Nolan der berühmte Superheld Omni-Man ist. Doch mitten in der Zeit, wenn eigentlich ganz andere Dinge im Leben anstehen, entdeckt Mark das Erbe seines gestählten Papas: unfassbare Körperkraft Unverwundbarkeit und natürlich die Fähigkeit zu fliegen. Der Verbrechenskämpfer Invincible ist geboren. Mit „Invincible“ gelang „Walking Dead“-Schöpfer Robert Kirkman gemeinsam mit den Zeichnern Cory Walker und Ryan Ottley seine höchsteigene Interpretation der großen Marvel- und DC-Epen. Ein Superheldenuniversum, das gleichzeitig sehr komisch ist und sich dennoch vor allem an Erwachsene richtet. Eine ganz und gar nicht zimperliche, sehr explizit gezeichnete Hommage auf…
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