Highlight: Serien wie „The Witcher“: Geschichten von mutigen Krieger*innen und fantastischen Wesen

George R.R. Martin: „Game Of Thrones“ war schlecht für meine Bücher

Monate ist es inzwischen her, dass das große „Game Of Thrones“-Finale Millionen von Zuschauern erschütterte. Und nach wie vor haben viele Fans noch nicht mit dem Gedanken abgeschlossen, man könne mit genügend Penetranz ein Remake der letzten Staffel durchsetzen (jegliche Hoffnung darauf zerstörte HBO jedoch zuletzt).

In den letzten Jahren schaffte es die Serie, die auf der Bücherreihe „Das Lied von Eis und Feuer“ von George R.R. Martin basiert, eine wichtige popkulturelle Rolle einzunehmen und verhalf ihren Machern zu beispiellosem Erfolg. Doch besonders für Martin hatte dies nicht nur positive Folgen, wie er jetzt im Interview mit „The Observer“ verriet.

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Schon früh erklärte der Autor, er würde sein persönliches Ende unabhängig davon gestalten, wie die Drehbuchautoren David Benioff und D.B. Weiss „Game Of Thrones“ zum Abschluss bringen. Die Serie habe zwar sein Leben komplett verändert, doch trotzdem könne er eine gewisse Kritik nicht für sich behalten:

Es gab ein paar Jahre, während denen ich das Buch hätte fertig schreiben können, um der TV-Sendung noch um einige Jahre voraus zu sein. Der Stress war enorm. Ich glaube nicht, dass das sehr gut für mich war. Alles was mich hätte beschleunigen sollen, machte mich langsamer. Jeden Tag habe ich mich hingesetzt und selbst wenn ich mal einen guten Tag hatte – und ein guter Tag bedeutet für mich, drei bis vier Seiten zu schreiben – habe ich mich furchtbar gefühlt, weil ich mir dachte „Mein Gott, ich muss das Buch fertig bekommen. Ich habe erst vier Seiten geschrieben, obwohl ich eigentlich 40 hätte schaffen sollen.

Der 70-Jährige sei daher erleichtert, dass die Sendung nun nach der achten Staffel endgültig zu Ende ging: „Es ist befreiend, dass die Serie nun vorbei ist, denn jetzt kann ich wieder in meinem eigenen Tempo arbeiten. Ich habe gute Tage und schlechte Tage, aber der Stress ist weitaus geringer, auch wenn er natürlich nicht ganz verschwunden ist.“



Serien wie „The Witcher“: Geschichten von mutigen Krieger*innen und fantastischen Wesen

Nach der gleichnamigen Videospiel-Reihe folgte am vergangenen 20. Dezember die von Netflix produzierte Serie; beides basierend auf der Hexer-Saga des polnischen Autors Andrzej Sapkowski. Im Mittelpunkt von „The Witcher“ steht der Hexer und mutierte Monsterjäger Geralt von Riva, der zwar Jagd auf gefährliche Wesen macht und damit die Menschheit schützt, gleichzeitig von ihr verachtet wird. Es fällt ihm schwer, seinen Platz zu finden – und trotzdem ist er bald die letzte Hoffnung. Welche Serien alternativ Geschichten von blutigen Kämpfen, fantastischen Welten und scheinbar unlösbaren Missionen in fremden Landen erzählen, erfahren Sie in dieser Übersicht. Serien wie „The Witcher“: Game Of Thrones…
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