Harvey Weinstein: Missbrauchsvorwürfe reichen bis in die 1970er zurück

Der Skandal rund um Harvey Weinstein zieht immer größere Kreise. Im Oktober 2017 wurden erstmals Anschuldigungen wegen sexuellen Missbrauchs bekannt, nachdem mehr als ein Dutzend Frauen Harvey Weinstein beschuldigt haben. Seitdem meldeten sich immer mehr Frauen und sogar die „#MeToo“-Kampagne wurde dadurch ins Leben gerufen, um ein Zeichen gegen sexuellen Missbrauch in Hollywood zu setzen.

Harvey Weinstein beteuert zwar bis heute seine Unschuld, die Polizei untersucht aber aktiv alle Behauptungen. Nun haben neue Quellen gegenüber „The Hollywood Reporter“ bestätigt, dass die sexuellen Missbrauchsvorwürfe bis in die frühen 1970er-Jahre zurückreichen. Damals soll er einer jungen Frau Oralsex im Gegenzug für Tickets der Blues-Band Hot Tuna vorgeschlagen haben.

Ein weiterer Vorfall soll sich ungefähr 1980 zugetragen haben, als Weinstein 28 Jahre alt war und den Low-Budget-Film „The Burning“ gedreht hat. Damals soll er vor der 24-jährigen Produktionsassistentin Paula Wachowiak sein Handtuch fallen gelassen und sich ihr nackt gezeigt haben. Anschließend soll sich Weinstein hingesetzt und um eine Nackenmassage gebeten haben.

Produktionsfirma steht vor dem Aus

Berichten zufolge soll „The Weinstein Company“ kurz davor stehen, Bankrott zu melden. Harvey Weinstein wurde bereits im Oktober 2017 aus seiner eigenen Produktionsfirma gefeuert, anschließend versuchte man, die Firma zu verkaufen. Das soll aber nicht gelungen sein und nun wird erwartet, dass der Vorstand bald Konkurs anmelden wird. Harvey Weinstein gründete die Produktionsfirma gemeinsam mit seinem Bruder Bob im Jahr 2005.

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