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„I’m afraid of Americans“: Vier politische Bowie-Songs reihen sich oben in die Lyrics-Charts ein


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Nach dem gewaltsamen Protest vor und im Kapitol in Washington D.C. am 06. Januar 2021 und die Senats-Wahl in Georgia am 05. Januar 2021 hat sich die politisch aufgeladene Stimmung auch im musikalischen Interesse der US-Amerikaner*innen widergespiegelt. So haben es einige lyrisch passende politische Songs in die „Billboard LyricFind U.S. Charts“ geschafft – darunter gleich vier Songs von David Bowie, der in der vergangenen Woche sowohl Geburts- als auch fünfjährigen Todestag feierte. Die Chartauflistung von „LyricFind“ präsentiert stets die am schnellsten ansteigenden Titel in den Songtext-Suchanfragen in den USA und beinhaltet Daten von mehr als 5.000 Musikverlagen. Somit landen immer jene Songs in den „LyricFind Charts“, deren Texte innerhalb einer Woche besonders häufig online gesucht werden.

Der Anstieg von gleich fünf Bowie-Songs kann somit einerseits auf ihren politischen Charakter als auch auf ein Gedenken des legendären Musikers zurückzuführen sein. David Bowies Hit „This Is Not America“ aus dem Jahr 1985 vermerkte beispielsweise einen Anstieg der Lyric-Aufrufe von unglaublichen 4.573% und landete somit auf Platz 2 der „LyricFind U.S.-Charts“. Auch drei weitere Bowie-Songs lassen sich in der Chartliste wiederfinden: „Five Years“ auf Platz 7 mit einem Anstieg von 2.000%, „I’m Afraid of Americans“ auf Platz 14 mit einer Entwicklung von 553% mehr Suchanfragen, sowie „Queen Bitch“ auf Platz 24, dessen Songtext 1.058% häufiger gesucht wurde als sonst. Der Sänger wurde am 08. Januar 1947 geboren und verstarb am 10. Januar 2016.

Doch die vier Bowie-Titel sind nicht die einzigen Songs in der Chartliste, die einen politischen Hintergrund haben: Seit dem Angriff auf das Kapitol finden sich auch „Killing in the Name“ von Rage Against the Machine auf Platz 10, „Democracy“ von Leonard Cohen auf Platz 21 und „The Mob Rules“ von Black Sabbath auf Platz 19 in den „LyricFind U.S.-Charts“ wieder. Und auch die Georgia-Wahlen scheinen große Auswirkungen auf das Musikverhalten der Amerikaner*innen gehabt zu haben – so sind sowohl der Klassiker „Georgia On My Mind“ von Ray Charles (Platz 15) als auch „The Devil Went Down to Georgia“ von The Charlie Daniels Band (Platz 20) in der Liste vertreten.


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