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Iron Maiden: Laut Bruce Dickinson werden sie „nie in Rente gehen“


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Iron Maiden sind ein Urgestein in der Metal-Szene und nun seit 40 Jahren im Geschäft. Geht es nach Bruce Dickinson, werden sie so schnell auch nicht aufhören. In einer Fragerunde anlässlich seiner Autobiographie „What Does This Button Do?“ äußerte sich der Sänger zu der Zukunft der Band – und gibt da bei mehr oder weniger im Spaß zu verstehen, dass an Ruhestand derzeit nicht zu denken ist.

Dickinson war für eine Solo-Show in Bukarest und bei der darauffolgenden Fragerunde wollte ein Fan wissen, wie es um die Zukunft von Iron Maiden bestellt ist, wenn ihre bisherigen Mitglieder „in Rente“ gehen. „Das gefällt mir. Es gibt immer Hoffnung: ‚Nachdem die derzeitigen Mitglieder in Rente gehen‘, wird es eine ganze Ladung an Maiden-Mitglieder geben. Wir werden nicht mal verdammte Hologramme haben. Weißt du, was ich meine? Du kannst tatsächlich echte Iron-Maiden-Mitglieder haben, die irgendwie wie wir aussehen, aber nicht wir sind“, so der Brite und witzelte weiter. „Das ist gut. Ich mag das, Es ist keine schlechte Idee. Dann können wir uns zurücklehnen, die Tantiemen einsacken und brauchen nicht mehr arbeiten. Gute Idee! Es wird aber niemals passieren, weil wir nie in die verdammte Rente gehen werden“.

Dickinson, der kürzlich Mitglied bei dem Fecht-Team der Royal Air Force geworden ist, schlägt damit den gleichen Ton an wie sein Bandkollege Steve Harris. Dieser äußerte sich in einem Interview im Juli 2019 über einen möglichen Ruhestand. „Wir alle sehen es so: Wenn wir finden, dass wir es nicht mehr bringen, dann werden wir es diskutieren. Und das wir dann wahrscheinlich das Ende davon sein. Aber im Moment sehen wir das nicht. Wir finden, dass wir definitiv immer noch unser Gewicht tragen können sozusagen. Uns geht es einfach gut. So weit, so gut. Ich will nicht das Schicksal herausfordern, aber uns geht es gut“.

Es wird also vorerst weiter gehen bei Iron Maiden. Derzeit gibt es auch Gerüchte, wonach die Band 2020 ein neues Album veröffentlichen will. 


Produzent Martin Birch (Iron Maiden, Black Sabbath) ist tot

Martin Birch ist tot. Der Produzent galt als maßgeblicher Produzent im Metal, hatte neben neun Iron-Maiden- Alben auch Platten von Bands wie Black Sabbath und Deep Purple produziert. Er wurde 71 Jahre alt, die Todesursache ist bisher nicht bekannt. Whitesnake-Sänger David Coverdale, dessen Band Birch ebenfalls produzierte, bestätigte die traurigen Neuigkeiten am Sonntag (09. August) auf Twitter. Musiker trauern „Ich habe soeben mit schweren Herzen bestätigt bekommen, dass mein geliebter Freund und Produzent Martin Birch verstorben ist“, ließ der 68-Jährige verlauten. „Martin war ein großer Teil meines Lebens…Er half mir vom ersten Mal an, an dem wir uns trafen, bis…
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