Jack Osbourne verteidigt Vater Ozzy und teilt gegen Presse aus


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Die britische Zeitung „The Daily Mail“ kommt bei dem Produzenten Jack Osbourne alles andere als gut weg. Die Angestellten dort nennt er nun sogar ganz unverblümt „Arschlöcher“. Der Grund dafür: Sie veröffentlichten Fotos von seinem Vater Ozzy Osbourne und schrieben dazu, er sei „kaum wiederzuerkennen“, seitdem er seine schwarzen Haare nicht mehr nachfärben würde.

Auf den Fotos ist der Black-Sabbath-Frontmann am Steuer eines Autos in Los Angeles zu sehen. Er trägt seine langen Haare zum Zopf, der Ansatz ist silbrig-grau. Laut „The Daily Mail“ sind es die ersten Bilder, die den UK-Musiker zeigen, nachdem er seinen Kampf mit der Parkinson-Krankheit im Januar 2020 öffentlich gemacht hat.

Sein 34-jähriger Sohn Jack Osbourne wollte den Artikel jedenfalls nicht unkommentiert lassen und schrieb stinkwütend auf Facebook: „Liebe Bullshit-Boulevard-Journalisten, falls ihr es nicht bemerkt habt, es ist für Menschen mit Parkinson nicht wirklich empfehlenswert, sich während einer verdammten globalen Pandemie die Haare färben zu lassen.“

Doch damit nicht genug. Weiterhin erklärt er: „Nur weil die Haare meines Vaters im Moment nicht seine normale Farbe haben, heißt das noch lange nichts. Er ist 71 Jahre alt und erholt sich von einer schweren Wirbelsäulenoperation. Außerdem ist er im Urlaub. Es ist erstaunlich, dass er eine 50-jährige Karriere haben kann, Millionen von Alben verkauft und alles, über das ihr Arschlöcher reden wollt, ist sein Haaransatz. Habt etwas Respekt und Anstand … Oh, wartet, ich habe vergessen, dass solche wie ihr so was vor so langer Zeit verloren habt. Es ist Zeit, dass ihr für eure Handlungen genauso zur Rechenschaft gezogen werdet wie der Rest von uns. Schande über euch alle.“

Für seine unverhohlene Kritik erhielt Osbourne viel Beifall von seinen Followern auf Facebook. Eine Rückmeldung von „The Daily Mail“ gab es dazu bisher noch nicht. In jedem Fall wäre eine Fokussierung auf die Musik und weniger auf das Aussehen von Ozzy Osbourne nur zu begrüßen.