Highlight: Die besten Songs aller Zeiten: „Paint It Black“ von den Rolling Stones

Keith Richards besiegt den Alkohol: die beste Entscheidung seines Lebens, mit fast 75

Keith Richards und die Drogen, dachte man, das ist schlimm, gehört aber irgendwie zusammen. Einer der erfolgreichsten ROLLING-STONE-Artikel aller Zeiten ist dieser hier, eine Sammlung von Sprüchen des Rolling-Stones-Gitarristen über Sünden:

Nun hat Richards, wenige Tage vor seinem 75. Geburtstag, eine große Entscheidung getroffen. Er will keinen Alkohol mehr trinken – was sein Suchtverhalten nun aufs Rauchen beschränken wird.

„Kann man so sagen, ja, ich hab mit dem Trinken aufgehört“, gab der Gitarrist gegenüber den US-Kollegen vom ROLLING STONE zu Protokoll. „Es war an der Zeit.“

Rolling Stones: US-Tour steht an

Mick Jagger und Keith Richards von den Rolling Stones live in Cardiff (Wales)
Power-Auftritt: Mick Jagger und Keith Richards von den Rolling Stones live in Cardiff (Wales)

Richards sagte, dass er seit einem Jahr sein Trinkverhalten runtergeschraubt hätte. „Ich habe nun den Stecker gezogen, hatte die Nase voll.“ Er merke kaum den Unterschied zu der Zeit, als er sich wenigstens noch ein Gläschen Wein gegönnt habe.

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2019 steht ja bereits der US-Abschnitt der „No Filter“-Tour an. Da will Keith Richards natürlich fit sein. Sein Kollege Ronnie Wood bemerkt durchaus Unterschiede im Verhalten des Stones-Veteranen. Wood: „Er ist jetzt einfach entspannter. Offener für Vorschläge. Sagt jetzt auch mal: ‚Coole Idee von Dir‘, wenn ich ihm was bieten möchte.“

Leicht reizbar

Rolling Stones in Twickenham: Ronnie Wood und Keith Richards on Fire
Rolling Stones in Twickenham: Ronnie Wood und Keith Richards on Fire

Wood sagt im Interview sogar, dass Richards alles andere als angenehm nach dem Genuss von Alkohol sein konnte. „Es ging einfach nicht mehr. Manchmal wurde er unfreundlich. Und die Schwelle sank und sank.“ Und das sei Richards irgendwann selbst klar geworden.

„Ich werde Keith dabei unterstützen, wenn ich kann, die Finger davon zu lassen.“

Den Effekt der Abstinenz merke Richards bereits: „Es ist interessant nüchtern Gitarre zu spielen.“ Wood ergänzt: „Unser Zusammenspiel erfolgt nun viel bewusster, auch, was die Räume angeht.“

Samir Hussein WireImage
Jim Dyson Getty Images

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