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Entspanntes Gitarren-Genie: Keith Richards spielt sich zu Chuck Berry warm

Am Freitag, 15. Juni 2018, spielten die Rolling Stones im Rahmen ihrer „No Filter“-Tour im Principality Stadium in Cardiff, Wales. Gitarrist Keith Richards teilte später auf Facebook ein Video, das ihn backstage beim Warmspielen zeigt.

„Warming up to Chuck Berry before hitting the stage!“ ist der knapp 25-sekündige Clip betitelt, an dessen Ende der 74-Jährige auflacht. Vor ihm auf der Couch liegt die Setlist, im Hintergrund läuft Musik der Rock’n’Roll-Ikone Berry, die Gitarre hat er auf dem Schoß. Sein Lebensinhalt.

Keith Richards: Noch immer flinke Finger

15.000 Reaktionen, fast 3.000 Shares und 138.000 Aufrufe hat das Video seit Samstag erzielt. Die Fans sind begeistert, auch, weil es immer wieder böse Gerüchte gegeben hatte, Keith Richards sei auf der Bühne kein präziser Gitarrist mehr. Ein User kommentiert den Clip nun so: „Ein Freund traf ihn vor 20 Jahren, sagte, Keith‘ Finger seien arthritisch, er könne nicht mehr spielen! Fake News! Keith trotzt jeder Norm.“

Ein anderer verweist auf den Kreis, der sich schließt, wenn ein Kleinstadtjunge dem Ruf des Rock’n’Rolls in die weite Welt folgt: That Chuck-inspired laugh has the spirit of a 13 year old kid from Dartford who’s been there and back.“

Die Pre-Show-Rituale sind keine Seltenheit bei den Rolling Stones. Charlie Watts verriet, dass er und Richards vor den Konzerten Musik hören. Außerdem hat Keith Richards noch ein ganz bestimmtes Wetter-Ritual: Sollte es vor Open-Air-Auftritten regnen, zückt er den Voodoo-Stab, um Unwetter zu vertreiben.

Keith Richards auf Facebook:


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The Rolling Stones Von Steven Van Zandt Die Rolling Stones sind mein Leben. Wenn sie nicht gewesen wären, wäre ich tatsächlich ein „Soprano“ geworden. Das erste Mal sah ich sie im Fernsehen. Das war 1964. Die Beatles waren damals perfekt: die Haare, die Harmonien, die Anzüge. Sie verbeugten sich synchron. Ihre Musik war ungeheuer raffiniert. Die ganze Sache war aufregend und fremdartig, aber auch sehr weit weg in ihrer Perfektion. Die Stones waren auch fremdartig und aufregend, aber bei ihnen lautete die Botschaft: „Vielleicht kannst du das auch.“ Die Haare waren schlampiger. Die Harmonien ein bisschen daneben. Und lächeln taten…
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