Neue Podcast-Folge: „Die Streifenpolizei“ über die Favoriten der Oscar-Verleihung

Kiss: Paul Stanley über die definitive Zukunft von Kiss – mit Frehley und Criss

Schlechte Nachrichten: Paul Stanley hat bestätigt, dass die kommende Kiss-Tour definitiv die letzte sein wird – er betont das, weil die Band bereits im Jahr 2000 eine Farewell-Konzertreise angekündigt hatte, nur um dann im Jahr darauf mit den Kollegen einfach weiterzumachen.

Im Gespräch mit dem amerikanischen „Rolling Stone Music Now“-Podcast hat der 66-jährige die Gründe für den damaligen Rückzug dargelegt, aus dem ein Rückzug vom Rückzug wurde: „Es war kräftezehrend. Unsere Gründungsmitglieder Ace Frehley und Peter Criss stiegen, kurz nachdem wir sie in die Band zurückgeholt hatten, wieder aus. Aber wenig später wurde mir klar: Ich habe mich mit dem ‚Goodbye‘ nur von den beiden, nicht von der Band verabschieden wollen.“ Deshalb ging es weiter mit, Gene Simmons, Tommy Thayer und Eric Singer.

Allerdings könne Stanley sich vorstellen, dass Frehley und Criss bei einigen Auftritten der „End of the Road“ wieder an Bord sind. „Wir werden Kiss feiern und nicht nur ein ganz bestimmtes Lineup. Ich bin da nicht schüchtern.“

Kooperation

Kiss: Stanley im Zoff mit Simmons?

KISS @ Olympiahalle München, 18.5.2017

Über die Stimmung innerhalb der Band kann nur spekuliert werden. Zu Beginn des Monats sagte Bassist Gene Simmons bei einem seiner Solokonzerte in Australien: „Ich werde alles singen – denn meine Stimme funktioniert immer! Ich verliere meine Stimme nicht. Ich verliere meine Stimme nicht … Paul Stanley.“ Eine Anspielung auf die Vokaleinsätze des Hauptsängers.

Gegenüber ROLLING STONE gab Stanley eine Spitze gegen den Kollegen zurück: „Wir kennen uns seit ungefähr 47 Jahren. Unsere Verbindung ist unzerstörbar. Gene hat Spaß auf der Tournee. Die meisten seiner Sologigs gibt er umsonst – würde er Eintritt verlangen, bekäme er die Tickets kaum los. Es macht ihm gute Laune, vor ein paar hundert Leuten aufzutreten.“ Anders also als Kiss, die in vollen Arenen vor Tausenden spielen.

Allerdings räumte Stanley auch ein, dass seine Stimme heute anders klingt: „Wenn ihr mich so hören wollt wie auf den Live-Album ‚Kiss Alive‘, dann legt die Platte einfach auf!“

Florian Stangl

Sebastian Bach: Kiss machen doch kein Playback!

Skid-Row-Gründer Sebastian Bach setzt sich für Kiss ein: Der Sänger hat die Anschuldigungen, die Band um Paul Stanley würde nicht live singen, bestritten. Es kamen Gerüchte auf, dass vor allem Paul Stanley auf der „End Of The Road“-Tour nicht live singen, sondern vor-aufgezeichnete Vocal-Tracks verwenden würde. Bach postete auf Twitter, dass er die Band mehrmals auf der Bühne gesehen hat und Stanley definitiv live sänge. Die Diskussion begann, als Nikki Sixx von Motley Crue twitterte, dass „eine gewisse Band auf Tour momentan“ Gesangsaufnahmen auf Band laufen lassen würde. Der Radio-Mann Eddie Trunk unterstützte seinen Beitrag: „Zumindest ist Nikki ehrlich! Ironisch,…
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