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Kurt Cobain: Mehr als 11.000 Euro für sechs seiner Haare


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Für ganze 14.145,00 US-Dollar (und umgerechnet rund 11.600 Euro) sind sechs Haare von Kurt Cobain auf einer Auktion unter den Hammer gekommen. Damit liegt ein Haar beim stolzen Stückpreis von 2.357,50 Dollar (rund 1.900 Euro). Das eigentliche Mindestgebot der Auktion lag bei 2.500 Dollar und ist nun mit dem finalen Gebot um ein Vielfaches übertroffen worden. Cobains Haare waren Teil einer Auktion von Musik-Memorablia des Aktionshauses „Iconic Auctions“. Neben Cobains Haaren wurden auch Gegenstände aus dem ehemaligen Besitz von Bob Dylan und Paul McCartney versteigert.

Laut „Iconic Auctions“ wurden die Haare zum ersten Mal verkauft und sind zusammen mit einem Provenienz-Dokument sowie Fotos vom Haarschnitt versteigert worden. Auf diesen posiert Kurt Cobain zusammen mit der Frau, die ihm die Haare schnitt: Tessa Osbourne. Die Aufnahmen sollen in Birmingham im Jahr 1989 entstanden sein, als Nirvana gerade mit ihrem Debütalbum BLEACH tourten.

Tessa Osbourne soll es auch gewesen sein, die Cobain zum ersten Mal seinen ikonischen Haarschnitt gab. Danach habe sie ein paar der Haare jahrelang in einem Beutel aufbewahrt und nach Cobains Tod der befreundeten Künstlerin Nicole DePolo geschenkt. Diese habe den Beutel wiederum an Jon Reznikoff weitergegeben. Der Sammler hält den Rekord im Guinness Buch der Rekorde für die „größte Sammlung historischer Haare“.

Nicole DePolo stellte in einem Statement die historische Wichtigkeit des Haarschnitts für die Musikgeschichte klar:

Was Kurt angeht, so war Tessa quasi die, die Astrid Kirchherr für die Beatles war — die Frau, die ihm seinen ikonischen Haarschnitt gab.


Skandal-Show „Promis unter Palmen“ für immer aus TV verbannt

Hartes Mobbing, stundenlange Streitgespräche unter der Gürtellinie, uneingeschränkter Alkoholkonsum, sexistische Bemerkungen am laufenden Meter und ein nicht eingeordneter Fall von Homophobie: Die Liste an Derbheiten, mit denen die Sat1-Reality-TV-Soap „Promis unter Palmen“ Schlagzeilen machte, ist lang. Nun ist klar: Das heftig kritisierte Krawall-Format, das aber auch für starke Einschaltquoten sorgte, wird nicht mehr auf die Mattscheibe zurückkehren. Die zweite Staffel war vor einigen Wochen - nach dem Homophobie-Skandal um Teilnehmer Marcus Prinz von Anhalt sowieso unter Beschuss - aufgrund des plötzlichen Todes von Willi Herren abgesetzt worden. Herren war zwar lange Zeit nach den Aufnahmen für die Sendung verstorben, dennoch…
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