Lars von Trier äußert sich zu Björks Vorwurf der sexuellen Belästigung


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Lars von Trier hat die Anschuldigungen Björks zurückgewiesen, nach denen er die Sängerin während der Dreharbeiten zu seinem Kinofilm „Dancer In The Dark“ (2000) belästigt habe.

In einem Statement gegenüber der dänischen Zeitung „Jyllands-Posten“ erklärte der Filmemacher, dies sei „nicht der Fall“ gewesen. Unabhängig davon bestätigte von Trier, dass der Dreh sich schwierig gestaltet hatte: „Dass wir keine Freunde waren, das ist Fakt.“

Björk auf Facebook:

Mit „Dancer In The Dark“ gewann Lars von Trier bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes die goldene Palme, Björk wurde als beste Darstellerin ausgezeichnet. Gegenüber dem „Hollywood Reporter“ bezeichnete der Regisseur den Auftritt der Schauspielerin als „eine der besten Darstellungen in meinen Filmen“. Ein Produzent des Films äußerte sogar, dass von Trier, er selbst und das Filmteam Opfer von Björks Verhalten gewesen seien.

Vergangenen Sonntag postete die 51-Jährige eine Stellungnahme zu sexueller Belästigung während ihrer Filmkarriere – die Sängerin nannte von Triers Namen dabei nicht, beschrieb ihn bloß als „dänischen Regisseur“. Die Isländerin sieht sich dafür verantwortlich, dass der Filmemacher nach ihrer Zusammenarbeit, die von Streit und Auseinandersetzungen geprägt war, Frauen fortan besser behandelt hat.