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ZDF wusste nichts von Luke Mockridges Fernsehgarten-Plänen


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Wie das ZDF mitteilte, werde man nicht gegen die „Greatnightshow“-Aufnahmen des Konkurrenzsenders vorgehen. Eine „geplante Verarsche“, wie der Manager Mockridges der „Bild“ erzählte. Wer nun davon profitiert und wer den Schaden hat, dürfte sich aber erst in den nächsten Tagen zeigen. Die „Greatnightshow“ startet am 13. September.

Update

Wie viel wusste das ZDF von den Aufnahmen für die „Greatnightshow“? Diese Frage schien zunächst durch einen Artikel der „Bild“ geklärt, in dem es heißt, dass die Redaktion zumindest wegen der Anwesenheit eines eigenen Kamerateams eingeweiht war. Das hätte bedeutet: Fernsehgarten-Moderatorin Andrea Kiewel wurde trotz besseren Wissens getäuscht.

Doch anscheinend sind die Dinge doch nicht ganz so einfach, wie sie zunächst schienen. Wie das Medienmagazin „DWDL“ berichtet, sei das ZDF ganz und gar nicht in die Pläne eingeweiht gewesen. Man hatte von Luke Mockridge und seinem Team nur die Information bekommen, dass Social-Media-Mitarbeiter vor Ort sein werden. Das sei, so der Sender nach „DWDL“-Anfrage, üblich. Doch zu weiteren Aktionen hätte es keine Hinweise gegeben. Kiewel und die Redaktion des ZDF-Fernsehgartens wurden von der Mockridge-Kalauer-Show schlicht düpiert.

„Wir waren im Vorfeld darüber informiert, dass Luke Mockridge mit einem Social-Media-Team kommt. Das ist nicht unüblich. Sein Auftritt im Fernsehgarten war aber so nicht abgestimmt und hat sowohl die Redaktion als auch Andrea Kiewel völlig überrascht“, erklärte ZDF-Showchef Oliver Heidemann gegenüber dem Medienmagazin.



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