Highlight: Die besten Songs aller Zeiten: „Stairway To Heaven“ von Led Zeppelin

Made in Mittelerde: Songs, die sich an „Der Herr der Ringe“ inspirierten

Led Zeppelin
Led Zeppelin sind fast die bekanntesten „Herr der Ringe“-Verfechter im Rock’n’Roll. Der Erzähler ihres Klassikers „Ramble On“ von 1969 findet sich selbst in einer bizarren Version von Mittelerde wieder – einem Land, in dem Mordor als ein großartiger Ort erscheint, um hübsche Frauen kennen zu lernen und Gollum und Sauron hauptsächlich darum streiten, wer die Freundin des Erzählers bekommt. Den Streit um den Ring vergessen sie darüber hinaus. Mal abgesehen von dieser Schrulligkeit ist bekannt, dass Jimmy Page ein riesiger Tolkien-Fan ist, auch die ersten Zeilen aus „Ramble On“ sind ein paraphrasiertes Gedicht, welches Tolkien in der elbischen Sprache Quenya schrieb. Led Zeppelin beerbten ihre Lieblings-Fantasy-Reihe in zwei weiteren Songs aus dem Jahr 1971: „Misty Mountain Hop“ (benannt nach dem Ort, an dem sich Bilbo und seine Zwergen-Freunde in „Der Hobbit“ zweitweise aufhalten) und „The Battle of Evermore“ („The ring wraiths ride in black/Ride on!“)

Kooperation

Black Sabbath
Um die Zeit herum, als Led Zeppelin „Ramble On“ schrieben, haben Black Sabbath „The Wizard“ für ihr erstes Album eingespielt. Hört sich dieser Typ vertraut an? „Evil power disappears/Demons worry when the wizard is near/He turns tears into joy/Everyone’s happy when the wizard walks by“. Geezer Butler hatte gerade „Der Herr der Ringe“ gelesen, als er den Text geschrieben hat, der Charakter des Zauberers ist an den von Gandalf angelehnt.

Rush
Neil Peart, Drummer und Songschreiber von Rush, war immer eine leidenschaftliche Leseratte. Er musste sich wohl Mitte der 70er durch „Der Herr der Ringe“ gewälzt haben, weil das Stück „Rivendell“ von 1975 nach der großen Elbenstadt benannt ist, in der Elrond lebt. Das folgende Jahr hat Peart auch „The Necromancer“ geschrieben (der Name, den Gandalf Sauron in „Der Hobbit“ gab).

Genesis
Es ist keine große Überraschung, dass Prog-Bands total auf „Der Herr der Ringe“ standen. „Stagnation“, aus der Genesis-LP „Trespass“ von 1970, ist nicht explizit über Mittelerde, aber viele Fans haben bemerkt, dass der Text an Gollum erinnert: „Will I wait forever, besides the silent mirror/And fish for bitter minnows amongst the weeds and slimy water“. Der Song kam in den Monaten heraus, in denen auch „Ramble On“ und „The Wizard“ erschienen. Ganz klar, war 1970 ein gutes Jahrzehnt für „Der Herr der Ringe“.

Pink Floyd
Syd Barrett schrieb einen von Pink Floyds frühen Texten. Niemand weiß wirklich, worum es in „The Gnome“ geht, aber viele nehmen an, dass es von „Der Herr der Ringe“ inspiriert wurde. Der fragliche Gnom trägt eine scharlachrote Tunika, heißt Gimble Gromble und erlebt ein „großes Abenteuer“. Klingt ziemlich Tolkien-esk für uns.


Pink Floyd & Syd Barrett – The Gnomevon maxcohen

Megadeth
Im vergangenen Jahrzehnt haben mehr Leute Peter Jacksons Umsetzung von „Der Herr der Ringe“ gesehen, als die Bücher von Tolkien gelesen. Das ist wahrscheinlich eine Erklärung dafür, warum das von Tolkien inspirierte „This Day We Fight!“ von Megadeth aus einer Zeile in „Die Rückkehr des Königs“ entstammt, die nirgends im Buch vorkommt.

Dimmu Borgir
Der Leadsänger der norwegischen Metal-Band nennt sich selbst Shagrath – was nur eine kleine Abweichung von einem Namen eines gemeinen Orgs aus „Der Herr der Ringe“ ist.


Dimmu Borgir – The Serpentine Offeringvon maiden666

Leonard Nimoy
„Two Sides Of Leonard Nimoy“, eine LP der Serie Star Trek, ist mit „The Ballad of Bilbo Baggins“ der König unter den Nerds. Nein, Ihre Ohren täuschen Sie nicht, es ist tatsächlich Mr. Spock, der da die Geschichte aus „Der Hobbit“ in fröhlicher Folk-Rock-Stimme nacherzählt. Man muss es sehen, um es zu glauben.


Leonard Nimoy – Ballad Of Bilbo Bagginsvon popefucker

Weitere Highlights


Led Zeppelin: Jimmy Page versorgte Sohn von John Bonham mit Kokain

Jason Bonham ist der Sohn des wahrscheinlich größten Rock-Drummers der Musikgeschichte. Das er selbst ein fantastischer Schlagzeuger ist und sich mit Led Zeppelin bereits die Bühne teilte, macht ihn selbst zu einem großen Musiker. Die Exzesse der „größten aller Bands“ in den Siebzigern waren ein Teil des legendären Mythos Led Zeppelin. Von diesen Exzessen bekam auch Jason Bonham mehr mit, als ihm vielleicht lieb war. In der Radio-Show „SiriusFM“ von Howard Stern erzählte Bonham, dass ihn als Teenager damals ein Bandkollege seines Vaters mit Kokain vertraut machte. In einem Hotel auf Tour bot Gitarrist Jimmy Page ihm als 16-Jährigen die…
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