Highlight: Videogalerie: Die Super Bowl Halftime Shows von 2000 bis 2011

Madonna flüchtete wegen Donald Trump nach Portugal

Madonna residiert zurzeit mit ihrer Familie in Portugal. Wieso die Weltenbummlerin ausgerechnet den europäischen Südstaat als ihre derzeitige Wahlheimat auserkoren hat, offenbarte die Sängerin in einem ausführlichen Interview mit der italienischen „Vogue“.

„Keine Glanzstunde für Amerika“

Der Hauptgrund sei die aggressive Politik der Trump-Regierung gewesen, so die 59-Jährige. „Ich hatte das Gefühl, dass wir eine Veränderung brauchten, und ich wollte auch für eine Zeit raus aus Amerika. Wie Sie wissen, erlebt Amerika zurzeit keine Glanzstunde“, äußerte die Amerikanerin. „Nicht, dass meine Flucht aus Amerika irgendetwas ändern würde. (…) Ich mag es aber, mich in unangenehme Situationen zu befördern und Risiken einzugehen.“ Die Queen of Pop hat bereits zehn Jahre ihres Lebens ins London verbracht, entschied sich aber bewusst dagegen, noch einmal dorthin zurückzugehen.

Zweiter Umzugsgrund: Fußball

Zudem will die sechsfache Mutter ihren 12-Jährigen Sohn David unterstützen. Der würde sich bereits „jahrelang“ nach einer professionellen Fußballkarriere sehnen. Die Förderung in Europa ist sicherlich größer als in den Vereinigten Staaten, wo der Sport weniger beliebt ist.

Kooperation

Vor ihrer Entscheidung hatte Madonna mit Barcelona, Turin und Lissabon gerungen und sich schließlich für die portugiesische Hauptstadt entschieden. Laut dem Interview hat die Sängerin bereits an neuem Material mit regionalen Einflüssen gearbeitet.


Robert Crumb rechnet mit dem hässlichen, rassistischen „Amerika“ ab

Robert Crumb ist nicht ohne Grund nach Frankreich emigriert, der „19th-Cen­tury Man“ (Crumb über Crumb) hat sich bewusst für die „Alte Welt“ entschieden – und gegen die hochindustrialisierten, durchkapitalisierten, hässlichen, rassistischen, gewalttätigen, vollends auf den Hund gekommenen USA. Wenn Crumb mit dem Zeichenstift über sein Land und seine Leute meditiert, dann trägt er von Anfang an eine gewaltige Hasslatte vor sich her. Die Gegenkultur liebt ihn für sein wütendes Zivilisa­tions-Bashing und das kulturkonservative Gemecker gegen einen Staat, der seine Bürger zu angepassten Konsumenten abrichten will – und übersieht dabei, dass er über „Losungen brüllende Radikale“, die „Alternativkultur der Jugend“ und ihren…
Weiterlesen
Zur Startseite