Mark Morton (Lamb Of God): „Chester Bennington war so mitfühlend und talentiert“

Mark Morton von Lamb Of God hat sein erstes Soloalbum aufgenommen. Auf „Anesthetic“ befindet sich auch ein Song, auf dem der verstobene Linkin-Park-Sänger Chester Bennington zu hören ist. Die gemeinsame Studioarbeit war eine wundervolle Angelegenheit, wie der Metal-Gitarrist nun in einem Interview mit der Radiomoderatorin „Full Metal Jackie“ schwärmend erzählte.

Die Aufnahmen für die Platte Mortons dauerten Jahre, weil sich der Musiker ganz bewusst vom Sound seiner Band emanzipieren wollte. Allerhand Gastmusiker wie Randy Blythe, Jacoby Shaddix, Myles Kennedy, Alisa White-Gluz und eben auch Chester Bennington unterstützten ihn dabei.

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„Cross Off“ mit Chester Bennington wurde nicht allzu lange vor seinem Tod aufgenommen und ist schon deshalb eine denkwürdige Angelegenheit.

Kooperation

Chester Bennington hatte keine Star-Allüren

Morton erinnert sich in dem Interview an die gemeinsame Arbeit: „Die Dinge, die ich am meisten mitgenommen habe, waren, wie authentisch und wie kreativ und motiviert er war, was Musik im Allgemeinen und definitiv die Melodie des Songs angeht. Er liebte es. Er kam wirklich ganz bescheiden rein. Wir hatten sofort eine Art kreatives Band zwischen uns, auf das man eigentlich nicht setzen kann – man kann nur hoffen, dass es entsteht -, und es war sofort da und wir begannen, den Song zu spielen.“

Morton weiter: „Er hatte viele Ideen. Er war wirklich begeistert davon, darauf zu schreien. Es gibt so viel, was ich sagen kann, aber ehrlich gesagt war er nur ein wirklich zurückhaltender und mitfühlender und unglaublich talentierter Kerl. Er sprach über seine Familie und wir redeten über unsere Erfahrungen im Musikgeschäft. Ich war wirklich begeistert, mit ihm zu arbeiten und mit ihm zu reden.“

„Anesthetic“ von Mark Morton erscheint am 01. März 2019.


Chester Bennington: Woran starb der Linkin-Park-Sänger?

Todesursache Am 20. Juli 2017 beging Chester Bennington Selbstmord durch Erhängen. Gefunden wurde er von einer Hausangestellten in seinem Haus in Palos Verdes bei Los Angeles. Er wurde 41 Jahre alt. Zum Zeitpunkt seines Todes hatte der Linkin-Park-Sänger Alkohol und, einer ersten von drei Untersuchungen zufolge, MDMA in Form von Ecstasy im Blut. Das US-Magazin „TMZ“ berief sich mit dieser Information auf den Autopsiebericht. Die beiden weiteren Tests fielen dagegen negativ aus, sodass der Einfluss der Droge auf den Tod Benningtons ausgeschlossen werden kann. Auf einer Kommode im Schlafzimmer fand man eine Flasche des verschreibungspflichtigen Schlafmittels Zolpidem, dazu eine halb leere und…
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